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Verkehrsanbindung

Die Verkehrsanbindung beschreibt die Anbindung eines Logistikstandorts an das Verkehrsnetz, einschließlich Straßen, Schienen, Wasserwege oder Luftverkehr. Sie bestimmt die Erreichbarkeit des Standorts für Transportmittel und beeinflusst die Organisation von Warenflüssen zwischen Produktionsstätten, Lagern und Kunden.

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Absatzbezogene Standortfaktoren

Absatzbezogene Standortfaktoren sind Kriterien bei der Standortwahl eines Unternehmens, die sich auf den Vertrieb von Produkten oder Dienstleistungen auswirken. Sie betreffen vor allem die Nähe zum Kunden, die Erreichbarkeit des Marktes sowie die Wettbewerbssituation vor Ort.

Typische absatzbezogene Standortfaktoren sind:

  1. Kundennähe: Wie schnell und einfach sind Zielkunden erreichbar?
  2. Verkehrsanbindung: Gibt es gute Straßen, Schienen- oder Luftwege für den Vertrieb?
  3. Infrastruktur: Gibt es geeignete Lager-, Vertriebs- oder Logistikzentren in der Nähe?
  4. Marktpotenzial: Wie groß ist die Nachfrage im Einzugsgebiet?
  5. Wettbewerbsdichte: Wie viele Konkurrenten sind bereits in der Region aktiv?
  6. Image des Standorts: Wie wird der Standort von Kunden wahrgenommen?
B-Standort

Ein B-Standort bezeichnet in der Logistik einen Standort mit mittlerer Bedeutung hinsichtlich Lage, Infrastruktur und Marktpotenzial. Er befindet sich häufig in mittelgroßen Städten oder Regionen mit guter Verkehrsanbindung, ohne die zentrale Bedeutung eines A-Standorts. B-Standorte verbinden geringere Kosten mit einem stabilen Nachfragepotenzial und werden für regionale wie nationale Logistikstrukturen genutzt.

Beschaffungsbezogene Standortfaktoren

Beschaffungsbezogene Standortfaktoren beeinflussen die Wahl eines Standorts vor allem durch die Nähe zu Lieferanten und Rohstoffquellen, die Verkehrsanbindung für den Wareneingang sowie die Verfügbarkeit von Material und Ressourcen. Sie sind entscheidend, um Transportkosten zu minimieren, Lieferzeiten zu verkürzen und eine zuverlässige Versorgung sicherzustellen.

Harte Standortfaktoren

Harte Standortfaktoren sind messbare, objektive Kriterien, die die Eignung eines Standorts für gewerbliche, industrielle oder logistische Nutzung bestimmen, z. B. Verkehrsanbindung, Grundstückspreise oder Flächengröße. Sie unterscheiden sich von weichen Standortfaktoren, die qualitative Merkmale wie Image, Arbeitsmarkt oder Lebensqualität betreffen. In der Logistik- und Immobilienentwicklung dienen harte Faktoren der quantitativen Standortbewertung, weiche Faktoren ergänzen die strategische Standortentscheidung.

Industriepark

Ein Industriepark bezeichnet eine räumlich zusammenhängende Fläche, auf der mehrere Industrieunternehmen angesiedelt sind. Typisch ist die zentrale Bereitstellung von Infrastruktur wie Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung, Verkehrsanbindung sowie häufig auch Sicherheits- und Umweltschutzdiensten. Industrieparks sind überwiegend auf Branchen mit hohem Flächen- und Energiebedarf ausgelegt, etwa Chemie, Metall oder Schwerindustrie. Industrieparks sind in der Regel auf Industriegebieten angesiedelt, die planungsrechtlich ausgewiesen sind. Während das Industriegebiet die rechtliche Grundlage bildet, beschreibt der Industriepark die konkrete organisierte Nutzung mit gemeinsamer Infrastruktur und oft einem zentralen Betreiber- oder Managementmodell.

Light Industrial

Light Industrial bezeichnet leichte Industrie- und Gewerbenutzungen, die in der Regel geringe Lärm-, Abgas- oder Emissionsbelastungen verursachen und somit auch in der Nähe von Wohn- oder Mischgebieten zulässig sind. Typische Tätigkeiten umfassen Montage, Kleinproduktion, Reparatur, Lagerung und Verpackung, ohne dass großflächige Fertigung oder Schwerindustrie betrieben wird. In der Immobilien- und Logistikpraxis werden Light-Industrial-Immobilien als flexible Hallen- und Büroflächen für kleine bis mittlere Unternehmen genutzt, oft mit guter Verkehrsanbindung und moderaten baulichen Anforderungen.

Standortanalyse

Eine Standortanalyse ist die systematische Untersuchung und Bewertung eines Standorts hinsichtlich seiner Eignung für logistische oder betriebliche Zwecke. Sie berücksichtigt Faktoren wie Verkehrsanbindung, Nähe zu Lieferanten und Kunden, Infrastruktur, Flächenverfügbarkeit und rechtliche Rahmenbedingungen, um fundierte Entscheidungen über den Aufbau, die Erweiterung oder die Verlagerung von Lager- und Logistikstandorten zu treffen.

Traffic-Impact-Assessment

Ein Traffic-Impact-Assessment (TIA) ist eine systematische Untersuchung der verkehrlichen Auswirkungen, die durch die Errichtung oder Erweiterung von Bauprojekten, Industrie- oder Logistikstandorten entstehen. Dabei wird analysiert, wie sich zusätzliche Verkehrsströme auf bestehende Straßen, Kreuzungen und die Verkehrsinfrastruktur auswirken. Ziel ist es, Engpässe, Staus oder Sicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen wie Straßenanpassungen, Zufahrtsregelungen oder Verkehrslenkungen zu planen. Für die Logistik ist das TIA insbesondere bei der Standortplanung relevant, um Genehmigungen zu erhalten, Anwohnerbelastungen zu minimieren und eine leistungsfähige Verkehrsanbindung sicherzustellen.

a
3,5-Tonner
40-Fuß-Container
7,5-Tonner
A-Standort
Absatzbezogene Standortfaktoren
Absatzlogistik
Achsmaß
Altlasten (Boden)
Andienung
Andockstelle
ASRS (Automated Storage & Retrieval System)
Ausstattungsstandard
Automatisches Kleinteillager
Automatisiertes Lagersystem
Automatisiertes Shuttle-System
Avis
B-Standort
Batterielager
Baubeschreibung
Bauerwartungsland
Baugenehmigung
Baugrundgutachten
Bauland
Baulast (Baulastverzeichnis)
Bauleitplanung
BauNVO
Baureifes Land
Bebauungsplan
Beleihung
Beschaffungsbezogene Standortfaktoren
Beschaffungslogistik
Bestand
Bestandsimmobilie
Bestandsmanagement
Betonfundament
Betriebskosten
Blocklager
Bodenplatte
Bodenversieglung
Bodenwert
Bonded Warehouse
Brandlast
Brandschutzkonzept
BREEAM
Breitgangregal
Brownfield
Bühnenanlagen
Built-to-suit
Bulkware
Bündelung
C-Standort
City-Logistik-Hub
CO₂-Bilanz
Cold Chain Monitoring
Containerumschlag
Cradle-to-Cradle
Cross-Docking
Datenraum
Deckenlast
DGNB-Zertifikat
Digital Twin
Distributionslager
Distributionslogistik
Distributionszentrum
Dock Leveler
Double-Net-Miete
Drittverwendungsfähigkeit
Due-Diligence
Durchfahrhöhe
Durchlaufregallager
Dynamisches Lager
E-Logistics
Ebenerdiges Tor
Energieeffiziensklasse
Entladezone
Entsorgungslogistik
Erbbaurecht
Erschließungskosten
Erweiterungsfähigkeit
ESFR-Sprinkler
ESG
Euronorm-Paletten
Exposé
FEFO
Fertigungsstraße
FIFO
Fire-Load-Calculation
Flächenbebaubarkeit
Flächenumschlag
Flächenwidmungsplan
Flurförderfahrzeuge
Flurkarte
Flurstück
Flüssiggut
Fördertechnik
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Freilager
Frischelogistik
Fulfillment
Fulfillment-Center
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Gewerbegebiet (GE)
Gewerbepark
Gewerbesteuer-Hebesatz
GFZ
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Gleisanschluss
Greenfield
Großladungsträger
Grundstücksausnutzung
GRZ
GVZ
Hallenausweisung
Hallenhöhe (UKB)
Harte Standortfaktoren
HIFO
Hochregallager
Hubtisch
Immobilienrendite
Indexierung (Indexmiete)
Industriegebiet (GI)
Industriepark
Innenliegende Rampe
Intralogistik
Investitionskosten
IoT
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Just-in-Time (JiT)
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Kühlkette
Kühllager
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LIFO
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