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Baubeschreibung

Eine Baubeschreibung ist ein detailliertes Dokument, das die konstruktiven, technischen und materiellen Eigenschaften eines Bauvorhabens verbindlich festlegt. Sie umfasst Angaben zu Bauweise, Ausstattungsstandard, verwendeten Materialien und besonderen technischen Einrichtungen. Im Kontext von Logistikimmobilien dient die Baubeschreibung als Referenz für Bauausführung, Angebotsvergleiche und Vertragsgrundlage zwischen Bauherrn, Planern und Auftragnehmern.

Sonstige Ergebnisse
Altlasten (Boden)

Altlasten (Boden) sind schädlich veränderte oder kontaminierte Flächen, die durch frühere Industrie-, Gewerbe- oder Ablagerungstätigkeiten entstanden sind. Sie können Umwelt, Gesundheit und Nutzbarkeit eines Grundstücks beeinträchtigen und beeinflussen Standortwahl, Bebaubarkeit sowie Wert von Logistikimmobilien. Im Rahmen der Planung einer Projektentwicklung müssen Altlasten frühzeitig untersucht und gegebenenfalls durch Sanierungsmaßnahmen fachgerecht beseitigt oder gesichert werden.

Ausstattungsstandard

Der Ausstattungsstandard einer Immobilie beschreibt die baulichen, technischen und funktionalen Merkmale, die ihre Eignung für logistische Prozesse bestimmen. Neben Kriterien wie Hallenhöhe, Bodenbelastbarkeit, Andienungssystemen, Energieeffizienz sowie Büro- und Sozialflächen ist auch das Baujahr bzw. der Modernitätsgrad entscheidend, da er häufig den technischen Stand und die Anpassung an aktuelle Marktanforderungen widerspiegelt. Ein hoher Ausstattungsstandard steigert nicht nur die Nutzungsqualität und Marktgängigkeit, sondern sichert durch flexible Drittverwendbarkeit auch die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Immobilie.

Bauerwartungsland

Bauerwartungsland bezeichnet Grundstücke, die noch nicht als Bauland ausgewiesen sind, bei denen jedoch aufgrund der kommunalen Entwicklungsplanung oder absehbarer Bauleitplanung eine künftige Bebaubarkeit wahrscheinlich ist.

Baugenehmigung

Eine Baugenehmigung ist die behördliche Erlaubnis zur Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung eines Bauwerks. Sie bestätigt, dass ein Bauvorhaben den geltenden bauordnungsrechtlichen, planungsrechtlichen und technischen Vorschriften entspricht. Im Bereich von Logistikimmobilien stellt die Baugenehmigung einen zentralen Schritt dar, um ein Grundstück von der Planungsphase in die rechtssichere Umsetzung eines Bauprojekts zu überführen.

Baugrundgutachten

Ein Baugrundgutachten ist ein fachliches Gutachten, das die geologischen, hydrogeologischen und bodenmechanischen Eigenschaften eines Grundstücks untersucht und bewertet. Es liefert wesentliche Informationen über Tragfähigkeit, Setzungsverhalten, Grundwasserverhältnisse und mögliche Bodenrisiken. Im Kontext von Logistikimmobilien dient das Baugrundgutachten als Planungsgrundlage für die Fundamente, Bauweise und Sicherheitsmaßnahmen eines Bauprojekts.

Bauland

Bauland ist eine Fläche, die rechtlich und tatsächlich für eine bauliche Nutzung vorgesehen und geeignet ist. Grundlage hierfür sind insbesondere Bauleitplanung und Bebauungspläne, die Art und Maß der Nutzung festlegen. Im Kontext von Logistikimmobilien bezeichnet Bauland jene Grundstücke, die nach ihrer Widmung für gewerbliche oder industrielle Bauprojekte genutzt werden können.

Baulast (Baulastverzeichnis)

Eine Baulast ist eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung eines Grundstückseigentümers gegenüber der Bauaufsichtsbehörde, bestimmte Handlungen auf seinem Grundstück zu dulden, zu unterlassen oder vorzunehmen, um die baurechtliche Zulässigkeit eines Vorhabens sicherzustellen. Sie wird in das Baulastverzeichnis eingetragen und ist damit auch für Rechtsnachfolger verbindlich. Typische Beispiele sind die Sicherung von Zufahrten, Abstandsflächen oder Stellplätzen, die insbesondere bei der Entwicklung und Nutzung von Logistikimmobilien eine zentrale Rolle spielen können.

Bauleitplanung

Die Bauleitplanung bezeichnet das instrumentelle Verfahren der kommunalen Raumordnung und Stadtplanung, mit dem die Nutzung von Grundstücken innerhalb einer Gemeinde geregelt wird. Sie umfasst insbesondere Flächennutzungspläne (allgemeine Planung) und Bebauungspläne (konkrete, rechtsverbindliche Festlegungen), die bestimmen, welche Flächen für Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Logistiknutzung vorgesehen sind. In der Immobilien- und Logistikentwicklung bildet die Bauleitplanung die rechtliche Grundlage für Standortwahl, Bebauungsdichte, Flächenverteilung und zulässige Nutzungen.

BauNVO

Die BauNVO (Baunutzungsverordnung) ist eine deutsche Rechtsverordnung, die regelt, wie Grundstücke innerhalb von Bebauungsplänen genutzt werden dürfen. Sie definiert verschiedene Baugebietstypen, wie Wohngebiete, Gewerbegebiete oder Industriegebiete, und legt fest, welche Nutzungen dort zulässig sind. Für die Logistik ist die BauNVO wichtig, da sie bestimmt, in welchen Gebieten Lager- oder Transportanlagen errichtet werden dürfen.

Baureifes Land

Baureifes Land bezeichnet Grundstücke, die als Bauland ausgewiesen und bereits erschlossen sind, sodass sie sofort bebaut werden können. Im Unterschied zu einfachem Bauland bildet es die direkte Ausgangsbasis für die Projektentwicklung und markiert den Übergang von der Planung zur Bauphase, etwa bei Logistikimmobilien.

Bebauungsplan

Ein Bebauungsplan ist ein verbindlicher städtebaulicher Plan, der die zulässige Nutzung, Bauweise, Gebäudehöhe, Grund- und Geschossflächen sowie Abstandsflächen eines Grundstücks festlegt und unter Berücksichtigung der BauNVO erstellt wird. Er bildet im Prozess der Projektentwicklung die Grundlage dafür, ein unbebautes Grundstück rechtlich planbar zu machen und eine Baugenehmigung zu ermöglichen. Auf Basis des Bebauungsplans können anschließend die konkrete Objektplanung und die Umsetzung des Bauvorhabens erfolgen.

Bestandsimmobilie

Eine Bestandsimmobilie ist ein bereits errichtetes Gebäude im aktiven Nutzungszustand. Sie unterscheidet sich von Neubauten durch Alter, Ausstattung und gegebenenfalls Modernisierungsbedarf, bietet aber oft eine etablierte Lage und Infrastruktur. Nachträgliche Investitionen können erforderlich sein, um aktuelle Standards, branchenspezifische Anforderungen oder ESG-Kriterien zu erfüllen, deren Konformität bei Neubauten meist einfacher gegeben ist.

Betonfundament

Ein Betonfundament ist die tragende Basis eines Bauwerks und sorgt dafür, dass Lasten sicher in den Boden abgeleitet werden. In der Logistik wird es z. B. für Lagerhallen, Regalanlagen oder Andockstationen eingesetzt. Es muss stabil, eben und belastbar sein, um einen sicheren Betrieb und eine lange Lebensdauer der darauf errichteten Konstruktionen zu gewährleisten.

Bodenplatte

Eine Bodenplatte ist eine massive, meist aus Beton gefertigte Fundamentkonstruktion, die die Lasten eines Gebäudes auf den Untergrund überträgt. Sie bildet die tragende Basis einer Immobilie und gewährleistet Stabilität, Ebenheit und Lastverteilung. Bei Logistikimmobilien spielt die Bodenplatte eine zentrale Rolle, da sie hohe Punkt- und Flächenlasten von Regalsystemen, Flurförderzeugen und Lagertechnik aufnehmen muss.

Bodenversieglung

Bodenversiegelung bezeichnet die Abdeckung oder Verdichtung von Bodenflächen, wodurch der natürliche Wasseraustausch, die Belüftung und die biologische Aktivität des Bodens eingeschränkt oder unterbrochen werden. Sie tritt häufig durch Bauwerke, Straßen, Parkplätze oder befestigte Lagerflächen auf. Bodenversiegelung hat ökologische Folgen und ist daher ein relevanter Aspekt bei der Planung und Genehmigung von Logistik- und Industrieimmobilien.

Bodenwert

Bodenwert ist der wirtschaftliche Wert eines Grundstücks ohne Berücksichtigung bestehender Gebäude oder baulicher Anlagen. Er bemisst sich insbesondere nach Lage, Größe, Nutzungsart, Erschließung und rechtlichen Rahmenbedingungen. Im Kontext von Logistikimmobilien dient der Bodenwert als zentrale Grundlage für Kaufpreisermittlung, Projektentwicklung und Investitionsentscheidungen.

Brandlast

Brandlast bezeichnet die Menge an Wärmeenergie, die im Brandfall durch brennbare Materialien in einem Gebäude freigesetzt werden kann. Sie wird üblicherweise in Megajoule pro Quadratmeter (MJ/m²) angegeben und ist ein zentraler Parameter für die Brandschutzplanung und Bemessung von Löschsystemen. In Logistikimmobilien ist die Brandlast besonders relevant, da große Hallenflächen mit hohen Lagerbeständen das Risiko und die Intensität eines möglichen Brandes deutlich erhöhen können.

Brandschutzkonzept

Ein Brandschutzkonzept ist ein planerisches Instrument, das Maßnahmen zur Verhütung, Früherkennung und Bekämpfung von Bränden beschreibt. Bei Logistikobjekten berücksichtigt es insbesondere große Hallen, hohe Regalsysteme und Lagervolumina und umfasst bauliche und technische Maßnahmen wie Sprinkleranlagen, Brandschutztore und Löschwasserreservoirs sowie organisatorische Maßnahmen wie Brandmeldeanlagen und Fluchtwege. Es stellt sicher, dass gesetzliche und versicherungstechnische Anforderungen erfüllt werden.

BREEAM

BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Method) ist ein international anerkanntes Bewertungs- und Zertifizierungssystem für die Nachhaltigkeit von Gebäuden. Es bewertet ökologische, ökonomische und soziale Kriterien, darunter Energieeffizienz, Wasserverbrauch, Materialwahl, Innenraumqualität und Umweltmanagement. Für Logistikimmobilien dient BREEAM als Maßstab für nachhaltige Planung, Bau und Betrieb, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren und die Marktattraktivität zu erhöhen.

Breitgangregal

Ein Breitgangregal ist ein Lagersystem, das für den direkten Zugriff auf jede Lagereinheit ausgelegt ist und entsprechend Gangbreiten zwischen den Regalen vorsieht, sodass Gabelstapler oder andere Flurförderzeuge problemlos einfahren können. Diese Bauart ermöglicht flexibles Ein- und Auslagern, ist aber flächenintensiver als Hochregal- oder Durchlaufregalsysteme. Breitgangregale werden häufig in Logistikobjekten mit gemischtem Warenumschlag oder gering automatisierten Prozessen eingesetzt.

Brownfield

Ein Brownfield bezeichnet ein bereits bebautes Grundstück, das für eine neue Nutzung oder Projektentwicklung wieder erschlossen wird. Im Immobilienkontext handelt es sich dabei häufig um Bestandsflächen ehemaliger Industrie- oder Gewerbenutzung, bei denen Altlasten im Boden oder in der Bausubstanz auftreten können. Vor einer Entwicklung müssen derartige Brachflächen daher auf kontaminationsbedingte Risiken geprüft und gegebenenfalls saniert werden, um Bau- und Nutzungsanforderungen zu erfüllen.

Built-to-suit

"Built-to-suit" bezeichnet im Logistikimmobilien-Kontext eine Immobilie, die speziell nach den Anforderungen und Bedürfnissen eines einzelnen Mieters oder Nutzers geplant und errichtet wird. Dabei werden Faktoren wie Größe, technische Ausstattung, Andienung, Energieeffizienz oder Automatisierung exakt auf die Prozesse des Mieters abgestimmt. Der Nutzer schließt in der Regel schon vor Baubeginn einen langfristigen Mietvertrag ab, was dem Entwickler Planungssicherheit gibt. So entstehen maßgeschneiderte Logistikflächen, die eine optimale Nutzung und hohe Effizienz gewährleisten.

Cradle-to-Cradle

Cradle-to-Cradle (C2C, sinngemäß „vom Ursprung zum Ursprung“) ist ein Nachhaltigkeitskonzept, das Produkte, Materialien und Bauweisen so gestaltet, dass sie nach Nutzung wieder vollständig in biologische oder technische Kreisläufe zurückgeführt werden können. Im Kontext von Logistikimmobilien betrifft dies insbesondere Bau- und Ausstattungsmaterialien, die recycelbar oder wiederverwendbar sind, sowie die gestalterische Planung für Langlebigkeit und Rückbaubarkeit. Ziel von C2C ist es, Abfall zu vermeiden, Ressourcen zu schonen und die ökologische Bilanz eines Gebäudes im Sinne von ESG-Kriterien zu verbessern.

Datenraum

Ein Datenraum ist ein strukturiertes Informations- und Dokumentenarchiv, das vor allem im Rahmen von Immobilientransaktionen und Investments eingesetzt wird. Er enthält umfassende Unterlagen wie Baupläne, Mietverträge, Gutachten und technische Prüfberichte und ermöglicht Investoren oder Käufern die Prüfung aller relevanten Fakten sowie eine fundierte Entscheidungsfindung.

Deckenlast

Die Deckenlast bezeichnet die maximal zulässige Belastung einer Geschossdecke, die aus dem Eigengewicht der Konstruktion sowie den zusätzlich möglichen Nutzlasten (z. B. Maschinen, Lagergut, Regale) resultiert. Sie wird in Kilonewton pro Quadratmeter (kN/m²) angegeben und ist ein wesentlicher Parameter für die Nutzungssicherheit und Planung von Immobilien. In Logistikimmobilien spielt die Deckenlast vor allem bei mehrgeschossigen Lager- oder Kommissioniergebäuden eine zentrale Rolle, da sie vorgibt, welche Lagerarten oder technischen Anlagen installiert werden können.

DGNB-Zertifikat

Das DGNB-Zertifikat ist ein Nachhaltigkeitszertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), das Immobilien nach ökologischen, ökonomischen, soziokulturellen und technischen Kriterien bewertet. Es vergibt Qualitätsstufen in Bronze, Silber, Gold und Platin und dient als Nachweis für die ganzheitliche Nachhaltigkeitsqualität eines Gebäudes. Im Bereich der Logistikimmobilien gewinnt das DGNB-Zertifikat an Bedeutung, da Investoren und Nutzer zunehmend Wert auf ESG-Konformität und zukunftsfähige Baukonzepte legen.

Digital Twin

Digital Twin (dt. „Digitaler Zwilling“) ist ein virtuelles Abbild eines realen Objekts, Prozesses oder Systems, das dessen Eigenschaften, Zustand und Verhalten in Echtzeit oder nahezu Echtzeit widerspiegelt. Im Kontext von Logistikimmobilien ermöglicht ein Digital Twin die Simulation, Analyse und Optimierung von Lagerprozessen, Flächenbelegung, Energieverbrauch und Gebäudebetrieb. Ziel ist es, Effizienzsteigerungen, Kostenreduktionen und fundierte Entscheidungen im Betrieb und in der Planung zu ermöglichen.

Drittverwendungsfähigkeit

Die Drittverwendungsfähigkeit oder Drittverwendbarkeit bezeichnet im Immobilienkontext die Fähigkeit eines Objekts, von einem anderen Nutzer ohne größere Umbauten genutzt zu werden. Sie ist ein Maß für Flexibilität, Investitionssicherheit und Vermietbarkeit. Bei Lager- und Logistikimmobilien hängt die Drittverwendungsfähigkeit von Hallenhöhe, Bodenbelastbarkeit, Toranzahl und Flächenaufteilung ab und bestimmt, ob die Immobilie auch nach Mieterwechsel oder geänderten Logistikprozessen nutzbar bleibt.

Due-Diligence

Due-Diligence bezeichnet die gründliche Prüfung und Bewertung einer Immobilie, eines Unternehmens oder eines Projekts vor einer Transaktion, um wirtschaftliche, rechtliche, technische und steuerliche Risiken zu identifizieren. Im Bereich Logistikimmobilien umfasst dies u. a. Baupläne, Mietverträge, technische Gutachten, Betriebskosten und ESG-relevante Faktoren. Ziel ist es, Investoren oder Käufern eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Kauf, Verkauf oder Finanzierung zu bieten.

Energieeffiziensklasse

Die Energieeffizienzklasse ist ein standardisiertes Bewertungssystem, das den Energieverbrauch bzw. die Energieeffizienz von Gebäuden, Anlagen oder Geräten einordnet. Sie wird häufig in Buchstaben (A bis G) oder farblich codiert dargestellt, wobei A die höchste Effizienz bedeutet. Im Kontext von Logistikimmobilien dient die Energieeffizienzklasse dazu, den Energiebedarf, Betriebskosten und die Umweltverträglichkeit eines Objekts transparent zu machen und ist ein wichtiger Faktor für ESG-Konformität und Vermietbarkeit.

Entladezone

Entladezone bezeichnet den baulich oder organisatorisch festgelegten Bereich einer Logistikimmobilie, in dem Güter aus Fahrzeugen entladen werden. Sie umfasst in der Regel Andockstellen, ebenerdige Tore oder Rampenbereiche und ist auf einen reibungslosen Warenfluss sowie kurze Umschlagszeiten ausgelegt. In der Logistikplanung spielt die Gestaltung der Entladezone eine zentrale Rolle, da sie Sicherheitsanforderungen, Flächenbedarf und Effizienz der Andienung maßgeblich bestimmt.

Erbbaurecht

Das Erbbaurecht ist das dingliche Recht, auf oder unter einem Grundstück, das nicht im Eigentum des Erbbaurechtsnehmers steht, ein Bauwerk zu errichten und zu nutzen. Es wird typischerweise für 30 bis 99 Jahre eingeräumt und erfolgt gegen Zahlung eines Erbbauzinses. Ein Verlängerungsrecht kann vereinbart werden. Läuft der Zeitraum ohne Verlängerung aus, geht das Eigentum an den errichteten Gebäuden in der Regel auf den Grundstückseigentümer über, wodurch der Investor sein Nutzungsrecht verliert. Im Bereich Logistikimmobilien ermöglicht das Erbbaurecht Investoren oder Projektentwicklern die wirtschaftliche Nutzung von Hallen, Lager- oder Umschlagsflächen, während der Grundstückseigentümer laufende Erträge erzielt. Typische Erbbaurecht-Geber sind Kommunen, kirchliche oder gemeinnützige Institutionen sowie private Grundstückseigentümer, wobei insbesondere Kommunen Flächen strategisch für Industrie- und Gewerbeentwicklungen bereitstellen.

Erschließungskosten

Erschließungskosten sind die Aufwendungen, die notwendig sind, um die Baureife eines Grundstücks herzustellen. Bei Logistikimmobilien betreffen sie neben Straßen, Strom-, Wasser- und Telekommunikationsanschlüssen insbesondere auch Zufahrten für Lkw, Rangierflächen, Tore und Andienungsinfrastruktur sowie gegebenenfalls Anbindungen an Bahn oder Hafen. Die Höhe der Erschließungskosten hängt dabei direkt vom Ausgangszustand der Baureife ab: Bereits baureifes Land verursacht nur geringe Zusatzkosten, während nicht baureifes Land umfangreiche Maßnahmen erfordert, um die erforderlichen Voraussetzungen für eine Bebauung zu schaffen.

Erweiterungsfähigkeit

Erweiterungsfähigkeit bezeichnet das potenzielle Gestaltungspotenzial einer Immobilie oder eines Grundstücks, um nachträglich baulich oder funktional vergrößert bzw. angepasst zu werden, ohne dass die bestehende Nutzung stark beeinträchtigt wird. Bei Logistikimmobilien umfasst dies insbesondere die Möglichkeit, Hallenflächen, Andienungskapazitäten, Lager- und Umschlagsbereiche oder Büroeinheiten zu erweitern, um geänderten Anforderungen des Mieters oder steigenden Warenströmen gerecht zu werden. Ein hohes Erweiterungspotenzial erhöht die Flexibilität, Nutzungsdauer und wirtschaftliche Attraktivität eines Objekts.

ESFR-Sprinkler

ESFR-Sprinkler (Early Suppression Fast Response) sind automatische Sprinklersysteme, die speziell für Lager- und Logistikimmobilien mit hohen Regalanlagen und großen Brandlasten entwickelt wurden. Im Unterschied zu herkömmlichen Systemen zielen sie nicht nur auf die Kontrolle, sondern auf die frühe und vollständige Unterdrückung eines Feuers ab. Sie werden meist an der Hallendecke installiert und sind so leistungsfähig, dass zusätzliche Regalsprinkler in vielen Fällen nicht erforderlich sind, was Bau- und Betriebskosten reduziert.

Fire-Load-Calculation

Eine Fire-Load-Calculation (Brandlastberechnung) ist eine technische Methode zur Ermittlung der potenziellen Brandlast in einem Gebäude oder Lagerbereich. Sie berücksichtigt die Menge, Art und Brennbarkeit der gelagerten Materialien sowie bauliche Gegebenheiten, um die Brandgefahr und erforderliche Brandschutzmaßnahmen zu bewerten. In Logistikimmobilien dient die Brandlastberechnung insbesondere zur Planung von Sprinkleranlagen, Feuerwiderstandsklassen und Evakuierungskonzepten, um die Sicherheit von Personen, Gebäuden und Waren zu gewährleisten.

Flächenbebaubarkeit

Flächenbebaubarkeit bezeichnet den rechtlich und technisch zulässigen Anteil eines Grundstücks, der überbaut werden darf. Sie ergibt sich aus Bauordnung, Bebauungsplan, GRZ (Grundflächenzahl), Gebäudehöhen, Abstandsflächen und spezifischen Grundstücksbedingungen wie Topographie oder Erschließung. Im Bereich Logistikimmobilien bestimmt die Flächenbebaubarkeit maßgeblich Hallenfläche, Andienungsflächen, Gebäudehöhe und Lagerkapazität.

Flächenwidmungsplan

Der Flächenwidmungsplan ist ein kommunales Planungsinstrument, das die zulässige Nutzung von Grundstücken innerhalb einer Gemeinde oder Stadt festlegt. Er unterscheidet typischerweise zwischen Wohn-, Gewerbe-, Industrie-, Verkehrs- und Grünflächen und gibt Vorgaben zu Bebauungsarten, Nutzungsintensität oder Schutzgebieten. In der Logistik- und Projektentwicklung ist der Flächenwidmungsplan entscheidend, um geeignete Grundstücke für Hallen, Lager- und Umschlagsflächen zu identifizieren und rechtlich abzusichern.

Flurkarte

Eine Flurkarte ist eine amtliche, maßstabsgetreue Karte eines Grundstücks oder einer Flur innerhalb einer Gemarkung, die Parzellengrenzen, Flurstücksnummern und Nutzungsarten darstellt. Sie dient insbesondere der Grundstücksvermessung, Eigentums- und Planungsinformationen und bildet die Basis für Kataster- und Bauplanungen. In der Immobilien- und Logistikprojektentwicklung wird die Flurkarte verwendet, um Grundstücksgrenzen, Bebaubarkeit und Erschließungssituationen präzise zu dokumentieren.

Flurstück

Ein Flurstück ist die kleinste, im Liegenschaftskataster eindeutig vermessene und nummerierte Fläche eines Grundstücks, die rechtlich und wirtschaftlich eigenständig ist. Es bildet die Grundlage für Eigentums- und Nutzungsrechte, dient der Grundbuchführung und der Planung von Bau- oder Entwicklungsprojekten. In der Logistik- und Immobilienentwicklung ist das Flurstück entscheidend für Bebauungsplanung, Erschließung und Flächenmanagement.

Freilager

Freilager (Außenlager) sind Außenlagerbereiche, die für die Aufbewahrung von Waren, Materialien oder Gütern ohne Überdachung genutzt werden. Typische gelagerte Güter sind Baustoffe, Container, Palettenware oder Schüttgüter, die witterungsbeständig oder entsprechend geschützt sind. In Logistikimmobilien dienen Freilagerflächen häufig der kosteneffizienten Lagerung von Volumengütern, Zwischenlagerung oder Umschlagstätigkeiten.

GE 24/7

GE 24/7 bezeichnet ein Gewerbegebiet (GE), in dem Betriebs- und Lieferaktivitäten rund um die Uhr an allen Tagen der Woche zulässig sind. Solche Gebiete ermöglichen durchgehende Logistik-, Produktions- und Transportprozesse sowie flexible Arbeitszeiten. Ob eine 24/7-Nutzung möglich ist, ist abhängig von der konkreten Ausgestaltung des Bebauungsplans und der Einhaltung umweltrechtlicher Vorschriften.

Gebäudeklasse

Die Gebäudeklasse ist eine einstufende Kategorie im Bau- und Planungsrecht, die ein Gebäude nach Größe, Nutzung, Höhe und Brandschutzanforderungen klassifiziert. Sie dient der Regelung baulicher Vorschriften, insbesondere in der Musterbauordnung (MBO) und den jeweiligen Landesbauordnungen, um Sicherheitsstandards, Flucht- und Rettungswege sowie Brandabschnitte festzulegen. In der Logistik- und Immobilienentwicklung beeinflusst die Gebäudeklasse Hallenhöhe, Sprinkleranforderungen, bauliche Ausführung und Versicherungskonditionen.

Gewerbeflächen / Gewerbeimmobilien

Gewerbeflächen bzw. Gewerbeimmobilien sind Flächen bzw. Gebäude, die für gewerbliche Tätigkeiten genutzt werden, wie z. B. Produktion, Lagerung, Logistik, Handel oder Handwerk. Sie umfassen sowohl Büro-, Produktions-, Lager- und Umschlagsflächen und werden nach ihrer Nutzung, Größe und Ausstattung klassifiziert. In der Logistik- und Immobilienentwicklung sind Gewerbeflächen entscheidend für Standortwahl, Flächenplanung, Investitionsentscheidungen und die Umsetzung von Betriebsanforderungen.

Gewerbegebiet (GE)

Ein Gewerbegebiet (GE) ist ein Baugebiet, das in der Bauleitplanung für gewerbliche Nutzungen vorgesehen ist, insbesondere für Betriebe, Lager, Logistik, Handwerk oder Produktion. Die Nutzung darf die Umgebung nicht wesentlich beeinträchtigen - eine Vorgabe, die sich aus der Baunutzungsverordnung (BauNVO, § 8 Abs. 1) ableitet. In der Logistik- und Immobilienentwicklung beeinflusst die Ausweisung als Gewerbegebiet Standortwahl, Flächenausnutzung, Betriebszeiten und zulässige Tätigkeiten.

Gewerbepark

Gewerbepark bezeichnet eine räumlich zusammenhängende Fläche, auf der mehrere Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen angesiedelt sind. Charakteristisch ist die zentrale Bereitstellung von Infrastruktur wie Verkehrserschließung, Energieversorgung, Entsorgungs- und Telekommunikationsanlagen, die von den Betrieben gemeinsam genutzt werden. Für die Logistik sind Gewerbeparks von Bedeutung, da sie häufig in verkehrsgünstiger Lage entwickelt werden und damit Lager-, Umschlags- und Distributionsaktivitäten begünstigen. Neben Produktions- und Dienstleistungsunternehmen finden sich dort häufig auch Logistikimmobilien und Speditionen. Planungsrechtlich liegen Gewerbeparks in der Regel innerhalb von Gewerbegebieten, die im Bebauungsplan entsprechend ausgewiesen sind.

GFZ

Die GFZ (Geschoßflächenzahl) gibt an, wie viel Quadratmeter Geschossfläche auf einem Quadratmeter Grundstücksfläche gebaut werden dürfen. Sie ist ein wichtiges Maß im Bau- und Planungsrecht und beeinflusst die zulässige Gebäudegröße und -dichte.

Greenfield

Ein Greenfield (grüne Wiese) bezeichnet ein Grundstück oder Gelände, das bislang unbebaut und nicht für gewerbliche oder industrielle Nutzung erschlossen ist. Es wird in der Projektentwicklung genutzt, um neue Gebäude, Produktions- oder Logistikanlagen zu errichten, ohne bestehende Strukturen berücksichtigen zu müssen. Im Gegensatz zu Brownfield-Projekten ermöglicht Greenfield-Entwicklung größtmögliche Planungsspielräume, erfordert aber Erschließungskosten, Baugenehmigungen und infrastrukturelle Maßnahmen.

Grundstücksausnutzung

Grundstücksausnutzung bezeichnet in der Immobilien- und Bauplanung das Maß der baulichen Nutzung eines Grundstücks. Sie wird insbesondere durch die Kennzahlen GRZ (Grundflächenzahl), die den Anteil der überbauten Fläche an der Grundstücksfläche angibt, und GFZ (Geschossflächenzahl), die das Verhältnis der gesamten Geschossfläche zur Grundstücksfläche beschreibt, bestimmt. In der Logistik- und Gewerbeimmobilienentwicklung ist die Grundstücksausnutzung entscheidend für Planung, Bebauungsdichte, Hallenflächen, Andienungszonen, Außenlagerflächen und mögliche Erweiterungen unter Einhaltung der rechtlichen Vorgaben.

GRZ

Die GRZ (Grundflächenzahl) gibt an, wie viel Quadratmeter eines Grundstücks maximal überbaut werden dürfen. Sie bestimmt die bebauungsfähige Fläche und ist ein wichtiges Planungsinstrument im Baurecht.

Hallenausweisung

Hallenausweisung bezeichnet die festgelegte Nutzung von Flächen innerhalb eines Bau- oder Gewerbegebiets für Hallenbauten, beispielsweise für Produktion, Lagerung oder Logistik. Sie wird in der Bauleitplanung oder Bebauungsplanung bestimmt und definiert Größe, Standort, Höhe und Nutzungsmöglichkeiten der Hallen auf einem Grundstück. In der Logistik- und Immobilienentwicklung ist die Hallenausweisung entscheidend für Flächenplanung, Betriebsabläufe, Zufahrten, Andienung und Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

Hallenhöhe (UKB)

Hallenhöhe (UKB: Unterkante Binder) bezeichnet in der Logistik- und Industrieimmobilienplanung die vertikale Ausdehnung einer Halle vom Boden bis zur Unterkante der Hallenbinder. Sie gibt die lichte Höhe an, also den nutzbaren Innenraum, der für Regalsysteme, Flurförderfahrzeuge, Lagerung und Maschineneinsatz zur Verfügung steht. Die Hallenhöhe beeinflusst entscheidend Lagerkapazität, Regalplanung, Umschlagmöglichkeiten und Gebäudeklasse einer Logistikimmobilie.

Weitere gebräuchliche Bezugspunkte sind:

  1. UKD (Unterkante Decke / Unterkante Dachträger): Gibt die Höhe bis zur Unterkante der Dachkonstruktion an.
  2. UKR (Unterkante Rohr / Haustechnik): Relevant, wenn Installationen wie Lüftung, Sprinklerleitungen oder Leitungen die nutzbare Höhe reduzieren.
  3. Firsthöhe / Gesamthöhe: Höhe bis zum Dachfirst oder zur Gebäudekante, oft für baurechtliche Angaben oder Brandschutz relevant, aber nicht gleich nutzbare Hallenhöhe.
Industriegebiet (GI)

Ein Industriegebiet (GI) ist eine nach der Baunutzungsverordnung (BauNVO) festgelegte Gebietskategorie, die vorrangig der Unterbringung von Industrieanlagen und -betrieben dient. Im Unterschied zu Gewerbegebieten (GE) sind hier auch Anlagen zulässig, die im Hinblick auf Emissionen oder Lärmentwicklung höhere Anforderungen an den Umgebungsschutz stellen. Für Logistik- und Produktionsimmobilien bietet ein Industriegebiet daher die größten betrieblichen Freiheiten, ist jedoch zugleich an strenge umwelt- und immissionsschutzrechtliche Auflagen gebunden.

Innenliegende Rampe

Eine innenliegende Rampe ist eine baulich in das Gebäude integrierte Andienungslösung, die es ermöglicht, Lkw innerhalb der Halle an Ladepositionen anzudocken. Im Gegensatz zu außenliegenden Rampen erfolgt die Be- und Entladung wettergeschützt, was insbesondere bei temperaturempfindlichen Waren, hoher Umschlagfrequenz oder Anforderungen an Prozesssicherheit Vorteile bietet. Im Kontext von Logistikimmobilien sind innenliegende Rampen als Merkmal hochwertiger Ausstattung zu betrachten.

Investitionskosten

Investitionskosten sind die einmaligen Aufwendungen, die für die Errichtung, den Erwerb oder die wesentliche Erweiterung einer Immobilie oder Anlage erforderlich sind. Sie umfassen typischerweise Grundstückskosten, Baukosten, technische Ausstattung, Planungskosten, Genehmigungen sowie Nebenkosten. In der Logistik- und Immobilienentwicklung dienen Investitionskosten als entscheidende Größe für Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Finanzierungsplanung und Renditeermittlung.

Just-in-Sequence (JiS)

Just-in-Sequence (JiS) bezeichnet ein logistisches Lieferprinzip, bei dem Bauteile, Komponenten oder Produkte nicht nur termingerecht (Just-in-Time), sondern zusätzlich in der exakt benötigten Reihenfolge für die nachfolgende Produktion oder Montage bereitgestellt werden. Ziel ist die Minimierung von Lagerbeständen, Verkürzung von Durchlaufzeiten und Optimierung der Produktions- oder Montageprozesse. In der Intralogistik und Logistikimmobilienplanung erfordert JiS präzise Steuerung, automatisierte Systeme und eine enge Abstimmung zwischen Lieferanten, Lagerprozessen und Produktionslinien.

Just-in-Time (JiT)

Just-in-Time (JiT) bezeichnet ein logistisches Liefer- und Produktionsprinzip, bei dem Materialien, Bauteile oder Waren genau zum Zeitpunkt ihres Bedarfs in der Produktion, Montage oder am Lager bereitgestellt werden. Ziel ist die Minimierung von Lagerbeständen, Reduzierung von Durchlaufzeiten und Optimierung der Prozesskosten. Während JiT nur das Timing der Lieferung berücksichtigt, stellt JiS (Just-in-Sequence) zusätzlich sicher, dass die Lieferungen in der exakt benötigten Reihenfolge für die nachfolgende Produktion oder Montage bereitgestellt werden. In der Logistik und Intralogistik erfordert JiT eine präzise Planung, enge Abstimmung mit Lieferanten und hohe Liefertreue.

Konversionsfläche

Eine Konversionsfläche ist eine ehemals militärisch, industriell oder infrastrukturell genutzte Fläche, deren ursprüngliche Funktion aufgegeben wurde und die nun brachliegend bzw. ungenutzt ist. Durch bauliche oder funktionale Anpassung kann sie neu genutzt werden, etwa für Gewerbe, Industrie oder Logistik. In der Logistik entstehen auf Konversionsflächen häufig Lager-, Umschlags- oder Distributionsstandorte. Die Umwandlung solcher Flächen erfordert oft besondere Planungs- und Genehmigungsverfahren, Altlastenprüfung und infrastrukturelle Anpassungen.

Kranbahn

Eine Kranbahn bezeichnet eine bauliche Einrichtung in Industrie- oder Logistikimmobilien, auf der Brücken- oder Hallenkräne verfahren. Sie besteht in der Regel aus parallel verlaufenden Schienen, die an den Hallenwänden oder auf Stützen befestigt sind und das Heben, Bewegen und präzise Positionieren schwerer Lasten innerhalb der Halle ermöglichen. Kranbahnen sind ein wesentliches Ausstattungsmerkmal in Immobilien, in denen schwere Güter oder Maschinen transportiert, montiert oder umgeschlagen werden.

Lageplan

Ein Lageplan ist eine grafische Darstellung eines Grundstücks, eines Bauvorhabens oder einer Immobilie, die die räumliche Anordnung von Gebäuden, Flächen, Verkehrswegen und Infrastruktur zeigt. In der Logistik wird er genutzt, um Standorte von Lager- oder Umschlagflächen, Zufahrten, Park- und Rangierbereichen sowie Versorgungseinrichtungen übersichtlich darzustellen und Planungs- oder Genehmigungsprozesse zu unterstützen.

Lichte Höhe

Lichte Höhe bezeichnet den tatsächlich nutzbaren vertikalen Raum innerhalb eines Gebäudes, gemessen vom Boden bis zur Unterkante der niedrigsten deckenabhängigen Bauteile wie Träger, Leitungen oder Sprinkleranlagen. In der Logistik ist die lichte Höhe ein zentraler Faktor für die Lagerplanung, da sie die maximale Stapel- oder Regallagerhöhe und damit die Flächeneffizienz bestimmt.

Light Industrial

Light Industrial bezeichnet leichte Industrie- und Gewerbenutzungen, die in der Regel geringe Lärm-, Abgas- oder Emissionsbelastungen verursachen und somit auch in der Nähe von Wohn- oder Mischgebieten zulässig sind. Typische Tätigkeiten umfassen Montage, Kleinproduktion, Reparatur, Lagerung und Verpackung, ohne dass großflächige Fertigung oder Schwerindustrie betrieben wird. In der Immobilien- und Logistikpraxis werden Light-Industrial-Immobilien als flexible Hallen- und Büroflächen für kleine bis mittlere Unternehmen genutzt, oft mit guter Verkehrsanbindung und moderaten baulichen Anforderungen.

Logistikimmobilie

Logistikimmobilie sind Gebäude oder Einrichtungen, die für Lagerung, Umschlag, Kommissionierung oder Distribution von Waren ausgelegt sind. Dazu zählen Lagerhallen, Distributionszentren, Umschlagsflächen oder Produktionslogistikstandorte. Solche Immobilien sind speziell auf die Anforderungen der Lieferkette abgestimmt, etwa hinsichtlich Tragfähigkeit, Lagertechnik, Zufahrtsmöglichkeiten und Energieversorgung, um einen effizienten Material- und Warenfluss zu ermöglichen.

Materialflusssimulation

Die Materialflusssimulation bezeichnet den computergestützten Nachbau und die Analyse von Material- und Warenströmen innerhalb logistischer Systeme. Sie wird eingesetzt, um Prozesse wie Transport, Lagerung, Kommissionierung oder Fertigungsabläufe zu modellieren, Engpässe zu identifizieren und Abläufe zu optimieren. Grundlage sind digitale Modelle, die Abläufe realitätsnah abbilden und verschiedene Szenarien vergleichbar machen.

Mehrgeschosslager

Ein Mehrgeschosslager ist ein Lagergebäude mit mehreren übereinanderliegenden Lageretagen, die zur optimalen Nutzung der verfügbaren Fläche dienen. Es ermöglicht eine hohe Raumausnutzung bei begrenzter Grundfläche und wird häufig in urbanen oder flächenkritischen Standorten eingesetzt. Die logistische Organisation umfasst vertikale Fördertechnik, abgestimmte Kommissionierprozesse und spezielle Sicherheits- sowie Brandschutzkonzepte.

Mezzanine-Fläche

Mezzanine-Fläche bezeichnet eine Zwischengeschossebene innerhalb eines Lagers oder einer Logistikimmobilie, die zusätzliche Lager- oder Büroflächen schafft, ohne die Grundfläche zu vergrößern. Sie nutzt die vorhandene Gebäudehöhe für Regalsysteme, Kommissionierplätze oder Verwaltungsbereiche und trägt so zur Steigerung der Lagerkapazität und der Ausnutzung der gesamten Fläche bei.

Mikrolage

Die Mikrolage beschreibt die unmittelbare Umgebung eines logistischen Standorts im lokalen Kontext. Sie umfasst Aspekte wie die Zufahrtsmöglichkeiten für Lkw, die Nähe zu Dienstleistern, die Qualität der innerörtlichen Infrastruktur sowie die Bebauungsstruktur und Flächenverfügbarkeit. Die Mikrolage beeinflusst die operative Effizienz, die Flexibilität bei der Standortnutzung und die Attraktivität für Mitarbeitende und Partner vor Ort.

Mischgebiet (MI)

Ein Mischgebiet (MI) ist eine baurechtlich definierte Flächennutzungskategorie, in der sowohl Wohnnutzung als auch gewerbliche Nutzung zulässig sind. Für logistische Zwecke bedeutet dies, dass Betriebe mit geringer Störwirkung – wie z. B. kleinere Lager-, Verteil- oder Serviceeinheiten – dort angesiedelt werden können, sofern sie mit dem Wohnumfeld vereinbar sind. Die Nutzung ist durch Lärmschutz-, Verkehrs- und Betriebszeitenregelungen eingeschränkt, was die logistische Planung beeinflusst.

Modernisierung

Unter Modernisierung im Kontext von Logistikobjekten versteht man bauliche oder technische Maßnahmen, die über reine Instandhaltung hinausgehen und den Nutzwert, die Effizienz oder die Nachhaltigkeit der Immobilie erhöhen. Typische Beispiele sind die Nachrüstung energieeffizienter Heizungs-, Kühl- oder Beleuchtungssysteme, die Anpassung an aktuelle ESG-Standards, die Erhöhung der Tragfähigkeit von Böden, die Erweiterung von Ladezonen oder die Integration digitaler Steuerungs- und Automatisierungstechnik. Ziel ist es, die Immobilie an veränderte Marktanforderungen, gesetzliche Vorgaben oder technologische Entwicklungen anzupassen und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Montagehalle

Montagehalle bezeichnet eine speziell für die Montage von Bauteilen oder Endprodukten ausgelegte Produktionshalle. Sie ist auf die Einrichtung von Montageplätzen, Fertigungslinien oder Montagestationen ausgelegt und verfügt in der Regel über entsprechende Infrastruktur wie Strom- und Druckluftanschlüsse, Kran- oder Fördertechnik sowie geeignete Flächen für Materialbereitstellung und Zwischenlagerung. Je nach Produktionsanforderung können Montagehallen flexibel gestaltet sein, um Serienfertigung, Variantenmontage oder manuelle und automatisierte Prozesse zu ermöglichen.

Multi-Tenant-Facility

Eine Multi-Tenant-Facility bezeichnet eine Gewerbe- oder Logistikimmobilie, die von mehreren, voneinander unabhängigen Mietern parallel genutzt werden kann. Solche Objekte werden im spekulativen Neubau häufig in einer standardisierten Bauweise realisiert, die sich von Entwickler zu Entwickler unterscheiden kann, aber gängige Anforderungen wie ESG-Kriterien oder funktionale Vorgaben berücksichtigt.
 

Der Vorteil liegt in der hohen Flexibilität für die Vermieterseite: Die Flächen lassen sich je nach Nachfrage an mehrere Nutzer gleichzeitig vergeben oder vollständig von einem einzigen Mieter belegen.

Nachhaltigkeitszertifikate

Nachhaltigkeitszertifikate sind anerkannte Nachweise, dass eine Immobilie oder ein Unternehmen bestimmte ökologische und soziale Standards erfüllt. Im Bereich der Logistikimmobilien dokumentieren sie energieeffiziente Bauweise, Ressourcenschonung oder klimafreundliche Betriebsabläufe. Gängige Zertifikate sind etwa BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Method), LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) oder DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen).

Nachnutzungskonzept

Nachnutzungskonzept bezeichnet die geplante Nutzung einer Immobilie oder eines Grundstücks nach Ablauf der ursprünglichen Nutzung oder nach der Fertigstellung eines Bauprojekts. In der Logistik wird es insbesondere für ehemalige Lager- oder Produktionsflächen erstellt, um sicherzustellen, dass Gebäude oder Flächen effizient weiterverwendet, umgebaut oder an neue Anforderungen der Lieferkette angepasst werden können.

Neubauprojekt

Ein Neubauprojekt im logistischen Kontext bezeichnet die operative Umsetzung eines zuvor entwickelten Bauvorhabens zur Errichtung einer Immobilie mit logistikbezogener Nutzung. Es umfasst die technische Planung, Ausschreibung, Bauausführung, Qualitätskontrolle und Übergabe an den Nutzer. Im Mittelpunkt steht die bauliche Realisierung gemäß funktionalen, zeitlichen und wirtschaftlichen Vorgaben. Während die Projektentwicklung strategische und konzeptionelle Grundlagen schafft, konzentriert sich das Neubauprojekt auf die konkrete Umsetzung dieser Vorgaben im Rahmen eines definierten Projektplans.

Nutzungsgenehmigungen

Nutzungsgenehmigungen sind behördliche oder rechtliche Erlaubnisse zur bestimmungsgemäßen Verwendung von Flächen, Gebäuden oder Anlagen für logistische Zwecke. Sie regeln, ob und in welchem Umfang eine Immobilie für Lagerung, Umschlag, Verwaltung oder andere logistikbezogene Tätigkeiten genutzt werden darf und sind Voraussetzung für den rechtskonformen Betrieb.

Produktionslager

Ein Produktionslager ist ein Lager innerhalb eines Produktionsstandorts, in dem Materialien, Komponenten oder Halbfertigprodukte zwischengelagert werden, um die Fertigungslinien kontinuierlich zu versorgen. Es dient dazu, Materialflüsse zu steuern, Produktionsunterbrechungen zu vermeiden und die Versorgung der Fertigung mit den benötigten Bauteilen sicherzustellen.

Projektentwicklung

Projektentwicklung bezeichnet den gesamten Prozess der Planung, Konzeption und Realisierung von Immobilienprojekten. Er umfasst die Auswahl und Analyse von Standorten, die Prüfung von Baurecht und Erschließung, die Erstellung wirtschaftlicher Kalkulationen, die Planung der baulichen und technischen Ausgestaltung sowie die Steuerung der Bauausführung bis hin zur Vermarktung oder Nutzung. In der Logistikimmobilienbranche liegt der Fokus dabei auf der Schaffung standortgerechter Flächen für Lagerung, Umschlag oder Produktion, die sowohl funktionale Anforderungen als auch wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen erfüllen.


 

Rampenschleuse

Eine Rampenschleuse ist eine fest installierte Vorrichtung an Verladerampen, die den Bereich zwischen Lagergebäude und Lkw abschließt. Sie dient dazu, Temperaturverluste, Witterungseinflüsse und das Eindringen von Schmutz oder Schadstoffen während des Be- und Entladevorgangs zu vermeiden. Gleichzeitig erhöht sie die Arbeitssicherheit und unterstützt hygienische sowie energieeffiziente Prozesse in der Lagerlogistik.

Rückbaukosten

Rückbaukosten sind die finanziellen Aufwendungen, die im Rahmen einer Rückbauverpflichtung für den Abbau oder die Entfernung einer baulichen Anlage oder Logistikeinrichtung entstehen. Dazu gehören etwa Entsorgung, Wiederherstellung des Grundstücks und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.

Rückbauverpflichtung

Rückbauverpflichtung bezeichnet die rechtliche Verpflichtung, eine bauliche Anlage oder Einrichtung nach Ablauf ihrer Nutzung oder nach Vertragsende zurückzubauen oder in einen ursprünglichen Zustand zu versetzen. In der Logistik betrifft dies beispielsweise Lagerhallen, Logistikimmobilien oder temporäre Anlagen, die nach der Nutzung abgebaut, entfernt oder entsprechend den Vorgaben von Bebauungsplänen und Umweltauflagen instandgesetzt werden müssen.

Sonstiges Sondergebiet

Als „Sonstiges Sondergebiet“ werden nach § 11 BauNVO Flächen bezeichnet, die nicht in die üblichen Baugebietskategorien fallen und für besondere Nutzungen vorgesehen sind. Für solche Gebiete ist die Zweckbestimmung im Bebauungsplan eindeutig festgelegt. Im logistischen Kontext betrifft dies häufig Areale für Häfen, Güterverkehrszentren oder logistiknahe Dienstleistungen, die aufgrund ihrer speziellen Funktion eigene planungsrechtliche Rahmenbedingungen benötigen.

Spezialisierte Logistikimmobilien

Spezialisierte Logistikimmobilien sind Lager- oder Logistikgebäude, die speziell für besondere Anforderungen gebaut sind – etwa für temperaturgeführte Waren (Kühlhäuser), Gefahrgutlager, Pharma-Logistik oder automatisierte Hochregallager. Sie bieten besondere technische Ausstattung und Sicherheitsstandards.

Standardregal

Ein Standardregal ist ein klassisches Lagerregal mit festen oder verstellbaren Regalböden, das für die manuelle Einlagerung und Entnahme von Waren geeignet ist. Es wird häufig in Lagern eingesetzt, die keine speziellen Anforderungen an Lagertechnik haben, und zeichnet sich durch einfachen Aufbau und Vielseitigkeit aus.

Standortanalyse

Eine Standortanalyse ist die systematische Untersuchung und Bewertung eines Standorts hinsichtlich seiner Eignung für logistische oder betriebliche Zwecke. Sie berücksichtigt Faktoren wie Verkehrsanbindung, Nähe zu Lieferanten und Kunden, Infrastruktur, Flächenverfügbarkeit und rechtliche Rahmenbedingungen, um fundierte Entscheidungen über den Aufbau, die Erweiterung oder die Verlagerung von Lager- und Logistikstandorten zu treffen.

Torabdichtung

Eine Torabdichtung ist eine Vorrichtung an Verlade- und Hallentoren, die den Raum zwischen Gebäude und Fahrzeug beim Be- oder Entladen abdichtet. Sie verhindert das Eindringen von Witterungseinflüssen wie Regen, Wind oder Kälte und reduziert Energieverluste. Zudem schützt sie Waren und Mitarbeitende vor Umwelteinflüssen und trägt zur Einhaltung hygienischer Standards bei. In der Logistik kommen Torabdichtungen vor allem an Rampen, Verladestationen und Lagerhallen zum Einsatz, wo sie effiziente, sichere und wetterunabhängige Umschlagsprozesse ermöglichen.

Traffic-Impact-Assessment

Ein Traffic-Impact-Assessment (TIA) ist eine systematische Untersuchung der verkehrlichen Auswirkungen, die durch die Errichtung oder Erweiterung von Bauprojekten, Industrie- oder Logistikstandorten entstehen. Dabei wird analysiert, wie sich zusätzliche Verkehrsströme auf bestehende Straßen, Kreuzungen und die Verkehrsinfrastruktur auswirken. Ziel ist es, Engpässe, Staus oder Sicherheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen wie Straßenanpassungen, Zufahrtsregelungen oder Verkehrslenkungen zu planen. Für die Logistik ist das TIA insbesondere bei der Standortplanung relevant, um Genehmigungen zu erhalten, Anwohnerbelastungen zu minimieren und eine leistungsfähige Verkehrsanbindung sicherzustellen.

Tragwerksplanung

Die Tragwerksplanung umfasst die statische und konstruktive Planung von Bauwerken und stellt deren Standsicherheit und Belastbarkeit sicher. Bei der Planung von Logistikimmobilien spielt sie eine zentrale Rolle, da Tragwerke so ausgelegt sein müssen, dass sie hohen Lasten durch Regalanlagen, Fördertechnik oder den Einsatz schwerer Fahrzeuge standhalten.

Umlegungsverfahren

Das Umlegungsverfahren ist ein behördliches Verfahren, bei dem Grundstücke neu geordnet, aufgeteilt oder zusammengelegt werden. Es wird genutzt, um Bau- und Erweiterungsprojekte für Logistikstandorte zu realisieren, indem die Flächen optimal zugeschnitten und an die Anforderungen der Lieferkette angepasst werden. 

Umschlagsimmobilie

Eine Umschlagsimmobilie ist ein Gebäude oder eine Einrichtung, die für die Annahme, Lagerung und den Weitertransport von Gütern ausgelegt ist. Sie dient als temporäres Zwischenlager, in dem Waren nur kurzfristig verbleiben, bevor sie auf andere Transportmittel umgeschlagen oder weiterverteilt werden. Typischerweise befinden sich solche Logistikimmobilien in der Nähe von Verkehrsknotenpunkten wie Häfen, Bahnhöfen oder Autobahnen, um schnelle Umschlagprozesse zu ermöglichen.

Umweltauflagen

Umweltauflagen sind gesetzliche oder behördliche Vorgaben zum Schutz von Umwelt und natürlichen Ressourcen. In der Logistik beziehen sie sich insbesondere auf den Energieverbrauch von Gebäuden, Emissionen von Transportmitteln, Lärm- und Abfallmanagement sowie den Umgang mit Gefahrstoffen. Sie wirken sich direkt auf die Planung, den Betrieb und die Ausstattung logistischer Anlagen sowie auf die Auswahl geeigneter Fahrzeuge und Technologien aus.

Versicherungswert

Versicherungswert bezeichnet den finanziellen Wert von Gebäuden, Waren oder Gegenständen, der als Grundlage für den Versicherungsschutz dient. In der Logistik wird er verwendet, um mögliche Verluste oder Beschädigungen während Transport, Lagerung oder Umschlag abzusichern und die Höhe der Versicherungsprämien zu bestimmen.

Vorkaufsrecht

Ein Vorkaufsrecht ist das vertraglich oder gesetzlich eingeräumte Recht einer Person, ein Grundstück oder eine Immobilie zu denselben Bedingungen zu erwerben, bevor der Eigentümer die Sache an einen Dritten verkauft. Es dient dazu, dem Berechtigten Planungssicherheit und Schutz vor ungewolltem Eigentümerwechsel zu geben. In der Praxis wird das Vorkaufsrecht häufig bei Immobilienverkäufen, Grundstücksübertragungen oder Projektentwicklungen vereinbart und kann sowohl freiwillig vertraglich als auch gesetzlich (z. B. bei kommunalen Vorkaufsrechten nach Baugesetzbuch) bestehen.

Zugangsinfrastruktur

Die Zugangsinfrastruktur umfasst alle baulichen und technischen Einrichtungen, die den geregelten Zutritt zu einem Logistikstandort ermöglichen. Dazu zählen unter anderem Zufahrten, Tore, Schranken, Schleusen oder Kontrollpunkte, die den Zugang von Personen, Fahrzeugen und Waren steuern und so einen geordneten und sicheren Ablauf innerhalb der Logistikprozesse gewährleisten.

Zustandsüberwachung

Zustandsüberwachung bezeichnet die systematische Erfassung und Analyse technischer Parameter von Anlagen, Maschinen oder Gebäuden, um deren Funktionsfähigkeit und Abnutzungsgrad kontinuierlich zu überprüfen. Sie erfolgt durch Messung und Auswertung von Größen wie Temperatur, Vibration, Geräuschentwicklung, Feuchtigkeit oder Energieverbrauch. In der Industrie- und Logistikimmobilienbranche dient die Zustandsüberwachung vor allem der Instandhaltung von Gebäudetechnik, Förderanlagen und Maschinen. Ziel ist es, Abweichungen frühzeitig zu erkennen, Ausfälle zu vermeiden und Wartungsmaßnahmen planbar zu gestalten.

a
3,5-Tonner
40-Fuß-Container
7,5-Tonner
A-Standort
Absatzbezogene Standortfaktoren
Absatzlogistik
Achsmaß
Altlasten (Boden)
Andienung
Andockstelle
ASRS (Automated Storage & Retrieval System)
Ausstattungsstandard
Automatisches Kleinteillager
Automatisiertes Lagersystem
Automatisiertes Shuttle-System
Avis
B-Standort
Batterielager
Baubeschreibung
Bauerwartungsland
Baugenehmigung
Baugrundgutachten
Bauland
Baulast (Baulastverzeichnis)
Bauleitplanung
BauNVO
Baureifes Land
Bebauungsplan
Beleihung
Beschaffungsbezogene Standortfaktoren
Beschaffungslogistik
Bestand
Bestandsimmobilie
Bestandsmanagement
Betonfundament
Betriebskosten
Blocklager
Bodenplatte
Bodenversieglung
Bodenwert
Bonded Warehouse
Brandlast
Brandschutzkonzept
BREEAM
Breitgangregal
Brownfield
Bühnenanlagen
Built-to-suit
Bulkware
Bündelung
C-Standort
City-Logistik-Hub
CO₂-Bilanz
Cold Chain Monitoring
Containerumschlag
Cradle-to-Cradle
Cross-Docking
Datenraum
Deckenlast
DGNB-Zertifikat
Digital Twin
Distributionslager
Distributionslogistik
Distributionszentrum
Dock Leveler
Double-Net-Miete
Drittverwendungsfähigkeit
Due-Diligence
Durchfahrhöhe
Durchlaufregallager
Dynamisches Lager
E-Logistics
Ebenerdiges Tor
Energieeffiziensklasse
Entladezone
Entsorgungslogistik
Erbbaurecht
Erschließungskosten
Erweiterungsfähigkeit
ESFR-Sprinkler
ESG
Euronorm-Paletten
Exposé
FEFO
Fertigungsstraße
FIFO
Fire-Load-Calculation
Flächenbebaubarkeit
Flächenumschlag
Flächenwidmungsplan
Flurförderfahrzeuge
Flurkarte
Flurstück
Flüssiggut
Fördertechnik
Fourth Party Logistics (4PL)
Freight Hub
Freilager
Frischelogistik
Fulfillment
Fulfillment-Center
GE 24/7
Gebäudeklasse
Gefahrgutlager
Gefahrstoffverordnung
Gewerbeflächen / Gewerbeimmobilien
Gewerbegebiet (GE)
Gewerbepark
Gewerbesteuer-Hebesatz
GFZ
GIS-Analyse
Gleisanschluss
Greenfield
Großladungsträger
Grundstücksausnutzung
GRZ
GVZ
Hallenausweisung
Hallenhöhe (UKB)
Harte Standortfaktoren
HIFO
Hochregallager
Hubtisch
Immobilienrendite
Indexierung (Indexmiete)
Industriegebiet (GI)
Industriepark
Innenliegende Rampe
Intralogistik
Investitionskosten
IoT
Jahreslogistikleistung
JIS-Kanban
Joint Venture (JV)
Just-in-Sequence (JiS)
Just-in-Time (JiT)
Kapitalwertmethode
Kombinierter Verkehr (KV)
Kommissionierung
Kompaktlager
Konsignationslager
Kontraktlogistik
Konversionsfläche
Kranbahn
Kühlkette
Kühllager
Kurier-, Express-, Paketdienst (KEP)
KV-Terminal
Ladeeinheit
Lageplan
Lagerhaltung
Lagerlogistik
Last Mile
Lean Logistics
Leerstand
Lichte Höhe
Lieferflexibilität
LIFO
Light Industrial
LOFO
Logistikdienstleister
Logistiker
Logistikimmobilie
Logistiknetzwerkplanung
Löschwasser-Rückhalte-Richtlinie
Luftfracht (Cargo)
Makrolage
Mehr erfahren
Materialflusssimulation
Mehrgeschosslager
Mesoebene
Mezzanine-Fläche
Mietfläche
Mietvertragsdauer
Mietzins
Mikro-Depot
Mikrolage
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Mischgebiet (MI)
Modernisierung
Monitoring
Montagehalle
Multi-Tenant-Facility
Multimodaler Verkehr
Nabe-Speiche-System
Nachhaltigkeitszertifikate
Nachnutzungskonzept
Nebenkosten
Netzersatzanlage
Netzwerkoptimierung
Neubauprojekt
Nutzfläche
Nutzungsarten
Nutzungseinheiten pro Tor
Nutzungsgenehmigungen
Objektüberwachung
Operative Logistik
Outsourcing
Paketzentrum
Palettenlogistik
Palettenstellplatz
Photovoltaik
Pick-by-Light
Produktionslager
Projektentwicklung
Property Management
QS-Vereinbarung
Qualitätsmanagement
Rampenschleuse
Real Estate Investment Trust (REIT)
Regalprüfung
Regionallager
Retourenmanagement
Reverse Logistics
RFID-Tracking
Rohmateriallager
Routenzug
Rückbaukosten
Rückbauverpflichtung
Sale-and-Lease-Back
Sattelzüge
Schmalgangregal
Schnelllauftor
Schüttgut
Scoring
Screening
Seefracht
Share-Deal
Sicherheitsbeleuchtung
Silolager
Single-Tenant-Facility
Smart Logistics
Sonderkündigungsrecht
Sondervermögen (Immobilienfonds)
Sonstiges Sondergebiet
Sortieranlage
Spedition
Spezialisierte Logistikimmobilien
Sprinter
Sprinterrampe
Standardregal
Standortanalyse
Staplerautomat
Stranded Assets
Stückgut
Supply Chain
Supply Chain Visibility
Taktzeit
Teilbarkeit
Third-Party-Logistics (3PL)
Torabdichtung
Tracking & Tracing
Traffic-Impact-Assessment
Traglast
Tragwerksplanung
Transitterminal
Transportkette
Triple-Net-Miete
TUL-Prozess
Überladebrücke
Umlegungsverfahren
Umschlaghäufigkeit
Umschlagsimmobilie
Umweltauflagen
Untermietvertrag
Urban Logistics
Value-Added Services
Verkehrsanbindung
Verkehrslärmrichtlinie
Verladerampe
Versicherungswert
Vorhaltefläche
Vorkaufsrecht
Warehouse Control System
Warehouse Management System
Wärmedämmung
Wärmerückgewinnung
Wassergefährdungsklasse
Wechselbrücke
Weiche Standortfaktoren
Werkslogistik
Werkverkehr
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Zentrallager
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Zugangskontrollsystem
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