Das Logisplorer®-Lexikon:
Was bedeutet Logistik?
Logistikbegriffe erkunden und verstehen
Suchergebnis

Andienung

Die Andienung bezeichnet die Erreichbarkeit eines Standorts für den An- und Abtransport von Gütern. Die spezifische Andienungssituation eines Lager- oder Logistikstandorts muss in Bezug auf die Zufahrtsmöglichkeiten für unterschiedliche Be- und Entladefahrzeuge berücksichtigt werden, um eine effiziente, flexible und sichere Warenlogistik zu gewährleisten. Eine optimierte Andienung minimiert Verzögerungen, Umladevorgänge und Logistikkosten.

Verwandte Begriffe
Sonstige Ergebnisse
Ausstattungsstandard

Der Ausstattungsstandard einer Immobilie beschreibt die baulichen, technischen und funktionalen Merkmale, die ihre Eignung für logistische Prozesse bestimmen. Neben Kriterien wie Hallenhöhe, Bodenbelastbarkeit, Andienungssystemen, Energieeffizienz sowie Büro- und Sozialflächen ist auch das Baujahr bzw. der Modernitätsgrad entscheidend, da er häufig den technischen Stand und die Anpassung an aktuelle Marktanforderungen widerspiegelt. Ein hoher Ausstattungsstandard steigert nicht nur die Nutzungsqualität und Marktgängigkeit, sondern sichert durch flexible Drittverwendbarkeit auch die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Immobilie.

Built-to-suit

"Built-to-suit" bezeichnet im Logistikimmobilien-Kontext eine Immobilie, die speziell nach den Anforderungen und Bedürfnissen eines einzelnen Mieters oder Nutzers geplant und errichtet wird. Dabei werden Faktoren wie Größe, technische Ausstattung, Andienung, Energieeffizienz oder Automatisierung exakt auf die Prozesse des Mieters abgestimmt. Der Nutzer schließt in der Regel schon vor Baubeginn einen langfristigen Mietvertrag ab, was dem Entwickler Planungssicherheit gibt. So entstehen maßgeschneiderte Logistikflächen, die eine optimale Nutzung und hohe Effizienz gewährleisten.

Dock Leveler

Ein Dock Leveler ist eine mechanische Vorrichtung an Be- und Entladetoren von Logistikimmobilien, die Höhenunterschiede zwischen Lagerboden und Fahrzeugladefläche ausgleicht. Er ermöglicht eine stufenlose und sichere Andienung von Lkw oder Containern, sodass Waren effizient be- und entladen werden können. Dock Leveler sind zentrale Bestandteile moderner Umschlagshallen, da sie Arbeitsprozesse beschleunigen, Unfallrisiken reduzieren und die Flexibilität im Warentransport erhöhen.

Durchfahrhöhe

Die Durchfahrhöhe bezeichnet die lichte Höhe einer Einfahrt oder eines Tors, also den tatsächlich nutzbaren vertikalen Raum, der Fahrzeugen oder Geräten zur Durchfahrt zur Verfügung steht. Sie ist ein maßgebliches Kriterium für die Andienung von Logistikimmobilien, da sie die Nutzbarkeit für unterschiedliche Fahrzeugtypen, insbesondere Lkw, bestimmt. Eine ausreichende Durchfahrhöhe gewährleistet einen reibungslosen Warenumschlag und beeinflusst damit direkt die Funktionalität des Objekts.

Ebenerdiges Tor

Ein ebenerdiges Tor ist ein Be- oder Entladetor einer Logistikimmobilie, das auf Bodenhöhe liegt, sodass Lkw oder andere Fahrzeuge ohne Rampen oder Dock-Leveler direkt anliefern können. Es ermöglicht eine flexible Andienung, insbesondere für Fahrzeuge, die keine standardisierte Ladehöhe haben, oder bei kleineren Logistikobjekten. Ebenerdige Tore sind besonders in Distributions- und Umschlagshallen verbreitet, in denen schneller Warenumschlag erforderlich ist.

Entladezone

Entladezone bezeichnet den baulich oder organisatorisch festgelegten Bereich einer Logistikimmobilie, in dem Güter aus Fahrzeugen entladen werden. Sie umfasst in der Regel Andockstellen, ebenerdige Tore oder Rampenbereiche und ist auf einen reibungslosen Warenfluss sowie kurze Umschlagszeiten ausgelegt. In der Logistikplanung spielt die Gestaltung der Entladezone eine zentrale Rolle, da sie Sicherheitsanforderungen, Flächenbedarf und Effizienz der Andienung maßgeblich bestimmt.

Erschließungskosten

Erschließungskosten sind die Aufwendungen, die notwendig sind, um die Baureife eines Grundstücks herzustellen. Bei Logistikimmobilien betreffen sie neben Straßen, Strom-, Wasser- und Telekommunikationsanschlüssen insbesondere auch Zufahrten für Lkw, Rangierflächen, Tore und Andienungsinfrastruktur sowie gegebenenfalls Anbindungen an Bahn oder Hafen. Die Höhe der Erschließungskosten hängt dabei direkt vom Ausgangszustand der Baureife ab: Bereits baureifes Land verursacht nur geringe Zusatzkosten, während nicht baureifes Land umfangreiche Maßnahmen erfordert, um die erforderlichen Voraussetzungen für eine Bebauung zu schaffen.

Erweiterungsfähigkeit

Erweiterungsfähigkeit bezeichnet das potenzielle Gestaltungspotenzial einer Immobilie oder eines Grundstücks, um nachträglich baulich oder funktional vergrößert bzw. angepasst zu werden, ohne dass die bestehende Nutzung stark beeinträchtigt wird. Bei Logistikimmobilien umfasst dies insbesondere die Möglichkeit, Hallenflächen, Andienungskapazitäten, Lager- und Umschlagsbereiche oder Büroeinheiten zu erweitern, um geänderten Anforderungen des Mieters oder steigenden Warenströmen gerecht zu werden. Ein hohes Erweiterungspotenzial erhöht die Flexibilität, Nutzungsdauer und wirtschaftliche Attraktivität eines Objekts.

Exposé

Ein Exposé ist ein schriftliches Dokument, das zentrale Informationen über eine Immobilie zusammenfasst und potenziellen Käufern, Mietern oder Investoren als Entscheidungsgrundlage dient. Es enthält in der Regel Angaben zu Lage, Größe, Nutzungsmöglichkeiten, technischer Ausstattung, Miet- oder Kaufpreisen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen. Im Bereich der Logistikimmobilien umfasst ein Exposé häufig zusätzlich spezifische Daten wie Andienungssituation, Hallenhöhen, Bodenbelastbarkeit, Energieeffizienz oder vorhandene Genehmigungen.

Flächenbebaubarkeit

Flächenbebaubarkeit bezeichnet den rechtlich und technisch zulässigen Anteil eines Grundstücks, der überbaut werden darf. Sie ergibt sich aus Bauordnung, Bebauungsplan, GRZ (Grundflächenzahl), Gebäudehöhen, Abstandsflächen und spezifischen Grundstücksbedingungen wie Topographie oder Erschließung. Im Bereich Logistikimmobilien bestimmt die Flächenbebaubarkeit maßgeblich Hallenfläche, Andienungsflächen, Gebäudehöhe und Lagerkapazität.

Grundstücksausnutzung

Grundstücksausnutzung bezeichnet in der Immobilien- und Bauplanung das Maß der baulichen Nutzung eines Grundstücks. Sie wird insbesondere durch die Kennzahlen GRZ (Grundflächenzahl), die den Anteil der überbauten Fläche an der Grundstücksfläche angibt, und GFZ (Geschossflächenzahl), die das Verhältnis der gesamten Geschossfläche zur Grundstücksfläche beschreibt, bestimmt. In der Logistik- und Gewerbeimmobilienentwicklung ist die Grundstücksausnutzung entscheidend für Planung, Bebauungsdichte, Hallenflächen, Andienungszonen, Außenlagerflächen und mögliche Erweiterungen unter Einhaltung der rechtlichen Vorgaben.

Hallenausweisung

Hallenausweisung bezeichnet die festgelegte Nutzung von Flächen innerhalb eines Bau- oder Gewerbegebiets für Hallenbauten, beispielsweise für Produktion, Lagerung oder Logistik. Sie wird in der Bauleitplanung oder Bebauungsplanung bestimmt und definiert Größe, Standort, Höhe und Nutzungsmöglichkeiten der Hallen auf einem Grundstück. In der Logistik- und Immobilienentwicklung ist die Hallenausweisung entscheidend für Flächenplanung, Betriebsabläufe, Zufahrten, Andienung und Wirtschaftlichkeitsberechnungen.

Innenliegende Rampe

Eine innenliegende Rampe ist eine baulich in das Gebäude integrierte Andienungslösung, die es ermöglicht, Lkw innerhalb der Halle an Ladepositionen anzudocken. Im Gegensatz zu außenliegenden Rampen erfolgt die Be- und Entladung wettergeschützt, was insbesondere bei temperaturempfindlichen Waren, hoher Umschlagfrequenz oder Anforderungen an Prozesssicherheit Vorteile bietet. Im Kontext von Logistikimmobilien sind innenliegende Rampen als Merkmal hochwertiger Ausstattung zu betrachten.

a
3,5-Tonner
40-Fuß-Container
7,5-Tonner
A-Standort
Absatzbezogene Standortfaktoren
Absatzlogistik
Achsmaß
Altlasten (Boden)
Andienung
Andockstelle
ASRS (Automated Storage & Retrieval System)
Ausstattungsstandard
Automatisches Kleinteillager
Automatisiertes Lagersystem
Automatisiertes Shuttle-System
Avis
B-Standort
Batterielager
Baubeschreibung
Bauerwartungsland
Baugenehmigung
Baugrundgutachten
Bauland
Baulast (Baulastverzeichnis)
Bauleitplanung
BauNVO
Baureifes Land
Bebauungsplan
Beleihung
Beschaffungsbezogene Standortfaktoren
Beschaffungslogistik
Bestand
Bestandsimmobilie
Bestandsmanagement
Betonfundament
Betriebskosten
Blocklager
Bodenplatte
Bodenversieglung
Bodenwert
Bonded Warehouse
Brandlast
Brandschutzkonzept
BREEAM
Breitgangregal
Brownfield
Bühnenanlagen
Built-to-suit
Bulkware
Bündelung
C-Standort
City-Logistik-Hub
CO₂-Bilanz
Cold Chain Monitoring
Containerumschlag
Cradle-to-Cradle
Cross-Docking
Datenraum
Deckenlast
DGNB-Zertifikat
Digital Twin
Distributionslager
Distributionslogistik
Distributionszentrum
Dock Leveler
Double-Net-Miete
Drittverwendungsfähigkeit
Due-Diligence
Durchfahrhöhe
Durchlaufregallager
Dynamisches Lager
E-Logistics
Ebenerdiges Tor
Energieeffiziensklasse
Entladezone
Entsorgungslogistik
Erbbaurecht
Erschließungskosten
Erweiterungsfähigkeit
ESFR-Sprinkler
ESG
Euronorm-Paletten
Exposé
FEFO
Fertigungsstraße
FIFO
Fire-Load-Calculation
Flächenbebaubarkeit
Flächenumschlag
Flächenwidmungsplan
Flurförderfahrzeuge
Flurkarte
Flurstück
Flüssiggut
Fördertechnik
Fourth Party Logistics (4PL)
Freight Hub
Freilager
Frischelogistik
Fulfillment
Fulfillment-Center
GE 24/7
Gebäudeklasse
Gefahrgutlager
Gefahrstoffverordnung
Gewerbeflächen / Gewerbeimmobilien
Gewerbegebiet (GE)
Gewerbepark
Gewerbesteuer-Hebesatz
GFZ
GIS-Analyse
Gleisanschluss
Greenfield
Großladungsträger
Grundstücksausnutzung
GRZ
GVZ
Hallenausweisung
Hallenhöhe (UKB)
Harte Standortfaktoren
HIFO
Hochregallager
Hubtisch
Immobilienrendite
Indexierung (Indexmiete)
Industriegebiet (GI)
Industriepark
Innenliegende Rampe
Intralogistik
Investitionskosten
IoT
Jahreslogistikleistung
JIS-Kanban
Joint Venture (JV)
Just-in-Sequence (JiS)
Just-in-Time (JiT)
Kapitalwertmethode
Kombinierter Verkehr (KV)
Kommissionierung
Kompaktlager
Konsignationslager
Kontraktlogistik
Konversionsfläche
Kranbahn
Kühlkette
Kühllager
Kurier-, Express-, Paketdienst (KEP)
KV-Terminal
Ladeeinheit
Lageplan
Lagerhaltung
Lagerlogistik
Last Mile
Lean Logistics
Leerstand
Lichte Höhe
Lieferflexibilität
LIFO
Light Industrial
LOFO
Logistikdienstleister
Logistiker
Logistikimmobilie
Logistiknetzwerkplanung
Löschwasser-Rückhalte-Richtlinie
Luftfracht (Cargo)
Makrolage
Mehr erfahren
Materialflusssimulation
Mehrgeschosslager
Mesoebene
Mezzanine-Fläche
Mietfläche
Mietvertragsdauer
Mietzins
Mikro-Depot
Mikrolage
Mehr erfahren
Mischgebiet (MI)
Modernisierung
Monitoring
Montagehalle
Multi-Tenant-Facility
Multimodaler Verkehr
Nabe-Speiche-System
Nachhaltigkeitszertifikate
Nachnutzungskonzept
Nebenkosten
Netzersatzanlage
Netzwerkoptimierung
Neubauprojekt
Nutzfläche
Nutzungsarten
Nutzungseinheiten pro Tor
Nutzungsgenehmigungen
Objektüberwachung
Operative Logistik
Outsourcing
Paketzentrum
Palettenlogistik
Palettenstellplatz
Photovoltaik
Pick-by-Light
Produktionslager
Projektentwicklung
Property Management
QS-Vereinbarung
Qualitätsmanagement
Rampenschleuse
Real Estate Investment Trust (REIT)
Regalprüfung
Regionallager
Retourenmanagement
Reverse Logistics
RFID-Tracking
Rohmateriallager
Routenzug
Rückbaukosten
Rückbauverpflichtung
Sale-and-Lease-Back
Sattelzüge
Schmalgangregal
Schnelllauftor
Schüttgut
Scoring
Screening
Seefracht
Share-Deal
Sicherheitsbeleuchtung
Silolager
Single-Tenant-Facility
Smart Logistics
Sonderkündigungsrecht
Sondervermögen (Immobilienfonds)
Sonstiges Sondergebiet
Sortieranlage
Spedition
Spezialisierte Logistikimmobilien
Sprinter
Sprinterrampe
Standardregal
Standortanalyse
Staplerautomat
Stranded Assets
Stückgut
Supply Chain
Supply Chain Visibility
Taktzeit
Teilbarkeit
Third-Party-Logistics (3PL)
Torabdichtung
Tracking & Tracing
Traffic-Impact-Assessment
Traglast
Tragwerksplanung
Transitterminal
Transportkette
Triple-Net-Miete
TUL-Prozess
Überladebrücke
Umlegungsverfahren
Umschlaghäufigkeit
Umschlagsimmobilie
Umweltauflagen
Untermietvertrag
Urban Logistics
Value-Added Services
Verkehrsanbindung
Verkehrslärmrichtlinie
Verladerampe
Versicherungswert
Vorhaltefläche
Vorkaufsrecht
Warehouse Control System
Warehouse Management System
Wärmedämmung
Wärmerückgewinnung
Wassergefährdungsklasse
Wechselbrücke
Weiche Standortfaktoren
Werkslogistik
Werkverkehr
Wertstofflager
Wirtschaftlichkeitsberechnung
Zeitfenstermanagement
Zentrallager
Zero Emission Vehicles (ZEV)
Zugangsinfrastruktur
Zugangskontrollsystem
Zustandsüberwachung
Zustelllogistik
Zwischenlager
Merkliste (0)
Zur Merkliste

Kontaktieren Sie uns

Bitte füllen Sie folgendes Formular aus.