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Immobilienrendite

Die Immobilienrendite bezeichnet das prozentuale Verhältnis zwischen den Erträgen einer Immobilie und dem zum Kauf eingesetzten Kapital und dient als zentrale Kennzahl zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von Immobilieninvestitionen. In der Praxis wird zwischen der Bruttoanfangsrendite und der Nettoanfangsrendite unterschieden:

  • Die Bruttoanfangsrendite stellt den Jahresrohertrag (in der Regel die Mieteinnahmen) ins Verhältnis zum Kaufpreis der Immobilie.
  • Die Nettoanfangsrendite bezieht zusätzlich Betriebskosten, Bewirtschaftungskosten und nicht umlagefähige Aufwendungen ein und gibt damit ein realistischeres Bild der Rentabilität wieder.

Ein verwandter Begriff ist der Vervielfacher, der das Vielfache der Jahresmiete angibt, das ein Käufer beim Erwerb einer Immobilie zahlt. Er steht damit in einem umgekehrten Verhältnis zur Rendite: Je höher der Vervielfacher, desto niedriger die Rendite. Besonders im Bereich der Logistikimmobilien dienen diese Kennzahlen Investoren und Projektentwicklern zur Vergleichbarkeit von Objekten, Risikoeinschätzung und Ableitung von Markttrends.

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