Was bedeutet Logistik?
Supply Chain
Die Supply Chain (Lieferkette) umfasst alle Stufen und Akteure, die an der Herstellung und Verteilung eines Produkts beteiligt sind – von der Rohstoffgewinnung über die Produktion und Lagerung bis hin zum Transport und zur Lieferung an den Endkunden. Sie beinhaltet materielle Warenflüsse ebenso wie Informations- und Finanzströme, die zur Koordination erforderlich sind. In der Logistik steht der Begriff im Zentrum, da hier die Planung, Steuerung und Optimierung dieser Abläufe erfolgt, um Effizienz, Kostenkontrolle und Versorgungssicherheit sicherzustellen.
Fourth Party Logistics (4PL) bezeichnet ein Logistikdienstleistungsmodell, bei dem ein externer Anbieter die gesamte Supply Chain eines Unternehmens koordiniert und steuert, häufig unter Einbindung mehrerer Third-Party-Logistics (3PL)-Dienstleister. Ein 4PL-Anbieter übernimmt Planung, Steuerung, Optimierung und Integration sämtlicher Logistikprozesse, ohne selbst physische Lagerhaltung oder Transportdienstleistungen durchzuführen. Ziel ist die Effizienzsteigerung, Transparenz und zentrale Steuerung komplexer Logistikketten über verschiedene Partner hinweg.
Fulfillment bezeichnet den Prozess der vollständigen Auftragsabwicklung vom Eingang einer Bestellung bis zur Lieferung an den Kunden. Dazu gehören u. a. Lagerhaltung, Kommissionierung, Verpackung, Versand und Retourenmanagement. Im Bereich E-Commerce und Logistikimmobilien ist Fulfillment ein zentraler Bestandteil der Supply Chain, da es die termingerechte und effiziente Erfüllung von Kundenaufträgen sicherstellt.
Monitoring in der Logistik bezeichnet die kontinuierliche, systematische Erfassung, Überwachung und Auswertung von logistischen Abläufen und Prozessen. Es dient dazu, Transparenz in der Supply Chain zu schaffen, Risiken zu minimieren und Vorgänge effizienter zu gestalten.
Supply Chain Visibility bezeichnet die Transparenz und Nachverfolgbarkeit von Prozessen, Warenbewegungen und Beständen entlang der gesamten Lieferkette, von Rohstoffen über Produktionsstätten und Lager bis zur Auslieferung an den Endkunden. Technologien wie Internet of Things (IoT) und Cloud-basierte Plattformen ermöglichen dabei eine nahezu lückenlose Überwachung und Analyse.
- Kundennähe: Wie schnell und einfach sind Zielkunden erreichbar?
- Verkehrsanbindung: Gibt es gute Straßen, Schienen- oder Luftwege für den Vertrieb?
- Infrastruktur: Gibt es geeignete Lager-, Vertriebs- oder Logistikzentren in der Nähe?
- Marktpotenzial: Wie groß ist die Nachfrage im Einzugsgebiet?
- Wettbewerbsdichte: Wie viele Konkurrenten sind bereits in der Region aktiv?
- Image des Standorts: Wie wird der Standort von Kunden wahrgenommen?
- UKD (Unterkante Decke / Unterkante Dachträger): Gibt die Höhe bis zur Unterkante der Dachkonstruktion an.
- UKR (Unterkante Rohr / Haustechnik): Relevant, wenn Installationen wie Lüftung, Sprinklerleitungen oder Leitungen die nutzbare Höhe reduzieren.
- Firsthöhe / Gesamthöhe: Höhe bis zum Dachfirst oder zur Gebäudekante, oft für baurechtliche Angaben oder Brandschutz relevant, aber nicht gleich nutzbare Hallenhöhe.
- Die Bruttoanfangsrendite stellt den Jahresrohertrag (in der Regel die Mieteinnahmen) ins Verhältnis zum Kaufpreis der Immobilie.
- Die Nettoanfangsrendite bezieht zusätzlich Betriebskosten, Bewirtschaftungskosten und nicht umlagefähige Aufwendungen ein und gibt damit ein realistischeres Bild der Rentabilität wieder.
- Kurierdienste übernehmen dabei meist besonders kurzfristige und direkte Zustellungen ohne Umladung.
- Expressdienste hingegen garantieren die Lieferung innerhalb eines genau definierten Zeitrahmens garantieren, häufig bereits am nächsten Tag.
- Paketdienste hingegen konzentrieren sich auf die standardisierte Beförderung kleinerer Sendungen in großen Mengen und mit flächendeckendem Zustellnetz.
- Die BGF umfasst alle Flächen einschließlich Konstruktions- und Funktionsflächen.
- Die NGF berücksichtigt nur die tatsächlich nutzbaren Flächen.
- Die gif-Methode (MF-G) differenziert nochmals zwischen nutzbaren, technischen und Verkehrsflächen und gilt in der gewerblichen Praxis als Standard, da sie eine transparente und vergleichbare Berechnung der Mietfläche ermöglicht.
Der Vorteil liegt in der hohen Flexibilität für die Vermieterseite: Die Flächen lassen sich je nach Nachfrage an mehrere Nutzer gleichzeitig vergeben oder vollständig von einem einzigen Mieter belegen.
- WGK 1: schwach wassergefährdend
- WGK 2: deutlich wassergefährdend
- WGK 3: stark wassergefährdend
