Was bedeutet Logistik?
Hochregallager
Ein Hochregallager ist ein Lagersystem, das durch besonders hohe Regale vertikal stark ausgenutzt wird, um auf begrenzter Grundfläche maximale Lagerkapazität zu erreichen. Hochregallager können manuell, teil- oder vollautomatisiert betrieben werden: Teilautomatisierung umfasst z. B. fördertechnische Unterstützung und teilautomatische Regalbediengeräte, während Vollautomatisierung den kompletten Warenfluss ohne manuelle Eingriffe ermöglicht, gesteuert durch Lagerverwaltungs- und Steuerungssysteme (WMS/WCS). In der Logistikimmobilienplanung beeinflussen Hochregallager Hallenhöhe, Bodenlast, Flurförderfahrzeugeinsatz und Brandschutzanforderungen entscheidend.
Ein automatisiertes Lagersystem ist eine durch technische Anlagen und softwaregestützte Steuerung organisierte Lösung zur voll- oder teilautomatisierten Lagerung und Bewegung von Waren. Es umfasst unterschiedliche Systemtypen – etwa automatische Hochregallager, Kleinteilelager oder Shuttle-Systeme – und ersetzt manuelle Prozesse weitgehend durch automatisierte Förder- und Regaltechnik. Ziel ist eine Steigerung von Effizienz, Flächennutzung, Prozesssicherheit und Durchsatzleistung innerhalb der Intralogistik.
FIFO (First In, First Out) ist ein Lager- und Bestandsverwaltungskonzept, bei dem die zuerst eingelagerten Waren auch zuerst entnommen werden. Dieses Verfahren stellt sicher, dass die Reihenfolge der Einlagerung strikt eingehalten wird, unabhängig von Haltbarkeits- oder Ablaufdaten. FIFO wird häufig in Standardlagern, Hochregallagern oder Logistikimmobilien ohne kritische Verderblichkeit eingesetzt, um die kontinuierliche Warenrotation und Bestandskontrolle zu gewährleisten.
Spezialisierte Logistikimmobilien sind Lager- oder Logistikgebäude, die speziell für besondere Anforderungen gebaut sind – etwa für temperaturgeführte Waren (Kühlhäuser), Gefahrgutlager, Pharma-Logistik oder automatisierte Hochregallager. Sie bieten besondere technische Ausstattung und Sicherheitsstandards.
- Kundennähe: Wie schnell und einfach sind Zielkunden erreichbar?
- Verkehrsanbindung: Gibt es gute Straßen, Schienen- oder Luftwege für den Vertrieb?
- Infrastruktur: Gibt es geeignete Lager-, Vertriebs- oder Logistikzentren in der Nähe?
- Marktpotenzial: Wie groß ist die Nachfrage im Einzugsgebiet?
- Wettbewerbsdichte: Wie viele Konkurrenten sind bereits in der Region aktiv?
- Image des Standorts: Wie wird der Standort von Kunden wahrgenommen?
- UKD (Unterkante Decke / Unterkante Dachträger): Gibt die Höhe bis zur Unterkante der Dachkonstruktion an.
- UKR (Unterkante Rohr / Haustechnik): Relevant, wenn Installationen wie Lüftung, Sprinklerleitungen oder Leitungen die nutzbare Höhe reduzieren.
- Firsthöhe / Gesamthöhe: Höhe bis zum Dachfirst oder zur Gebäudekante, oft für baurechtliche Angaben oder Brandschutz relevant, aber nicht gleich nutzbare Hallenhöhe.
- Die Bruttoanfangsrendite stellt den Jahresrohertrag (in der Regel die Mieteinnahmen) ins Verhältnis zum Kaufpreis der Immobilie.
- Die Nettoanfangsrendite bezieht zusätzlich Betriebskosten, Bewirtschaftungskosten und nicht umlagefähige Aufwendungen ein und gibt damit ein realistischeres Bild der Rentabilität wieder.
- Kurierdienste übernehmen dabei meist besonders kurzfristige und direkte Zustellungen ohne Umladung.
- Expressdienste hingegen garantieren die Lieferung innerhalb eines genau definierten Zeitrahmens garantieren, häufig bereits am nächsten Tag.
- Paketdienste hingegen konzentrieren sich auf die standardisierte Beförderung kleinerer Sendungen in großen Mengen und mit flächendeckendem Zustellnetz.
- Die BGF umfasst alle Flächen einschließlich Konstruktions- und Funktionsflächen.
- Die NGF berücksichtigt nur die tatsächlich nutzbaren Flächen.
- Die gif-Methode (MF-G) differenziert nochmals zwischen nutzbaren, technischen und Verkehrsflächen und gilt in der gewerblichen Praxis als Standard, da sie eine transparente und vergleichbare Berechnung der Mietfläche ermöglicht.
Der Vorteil liegt in der hohen Flexibilität für die Vermieterseite: Die Flächen lassen sich je nach Nachfrage an mehrere Nutzer gleichzeitig vergeben oder vollständig von einem einzigen Mieter belegen.
- WGK 1: schwach wassergefährdend
- WGK 2: deutlich wassergefährdend
- WGK 3: stark wassergefährdend
