Das Logisplorer®-Lexikon:
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Bestand

Bestand bezeichnet die gesamte Menge an Materialien, Waren oder Gütern, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem Unternehmen oder Lager verfügbar ist. Er umfasst sowohl Rohstoffe, Halbfertigprodukte, Fertigwaren als auch Ersatzteile und Hilfsmittel. Die Bestandsführung dient der Sicherstellung der Versorgung, der Planung von Produktion und Verkauf sowie der Optimierung von Lagerkosten und Lagerkapazitäten.

Sonstige Ergebnisse
Beschaffungslogistik

Die Beschaffungslogistik ist ein Teilbereich der Logistik, der sich mit der planvollen Versorgung eines Unternehmens mit benötigten Materialien, Waren oder Dienstleistungen beschäftigt. Sie umfasst die Auswahl von Lieferanten, die Bestellung, den Transport sowie die Lagerung und Bereitstellung von Gütern, um Produktions- oder Betriebsprozesse effizient und termingerecht sicherzustellen. Ziel der Beschaffungslogistik ist es, Kosten, Lieferzeiten und Bestände zu optimieren und gleichzeitig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Bestandsimmobilie

Eine Bestandsimmobilie ist ein bereits errichtetes Gebäude im aktiven Nutzungszustand. Sie unterscheidet sich von Neubauten durch Alter, Ausstattung und gegebenenfalls Modernisierungsbedarf, bietet aber oft eine etablierte Lage und Infrastruktur. Nachträgliche Investitionen können erforderlich sein, um aktuelle Standards, branchenspezifische Anforderungen oder ESG-Kriterien zu erfüllen, deren Konformität bei Neubauten meist einfacher gegeben ist.

Bestandsmanagement

Bestandsmanagement bezeichnet die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle der vorhandenen Bestände an Materialien, Waren oder Gütern in einem Unternehmen oder Lager. Ziel ist es, Versorgungssicherheit, Kostenoptimierung und effiziente Nutzung der Lagerkapazitäten sicherzustellen. Es umfasst Aufgaben wie Bestandsaufnahme, Lagerhaltung, Nachschubplanung, Inventur sowie Analyse und Optimierung von Bestandskennzahlen.

Brandlast

Brandlast bezeichnet die Menge an Wärmeenergie, die im Brandfall durch brennbare Materialien in einem Gebäude freigesetzt werden kann. Sie wird üblicherweise in Megajoule pro Quadratmeter (MJ/m²) angegeben und ist ein zentraler Parameter für die Brandschutzplanung und Bemessung von Löschsystemen. In Logistikimmobilien ist die Brandlast besonders relevant, da große Hallenflächen mit hohen Lagerbeständen das Risiko und die Intensität eines möglichen Brandes deutlich erhöhen können.

Brownfield

Ein Brownfield bezeichnet ein bereits bebautes Grundstück, das für eine neue Nutzung oder Projektentwicklung wieder erschlossen wird. Im Immobilienkontext handelt es sich dabei häufig um Bestandsflächen ehemaliger Industrie- oder Gewerbenutzung, bei denen Altlasten im Boden oder in der Bausubstanz auftreten können. Vor einer Entwicklung müssen derartige Brachflächen daher auf kontaminationsbedingte Risiken geprüft und gegebenenfalls saniert werden, um Bau- und Nutzungsanforderungen zu erfüllen.

Containerumschlag

Containerumschlag bezeichnet die Gesamtheit aller Prozesse, bei denen Container zwischen verschiedenen Transportmitteln oder Umschlagpunkten bewegt werden, etwa zwischen Schiff, Bahn und Lkw. Dazu zählen Ent- und Beladung, Zwischenlagerung sowie die Weiterleitung, wodurch der Containerumschlag zu einem zentralen Bestandteil intermodaler Logistikketten wird. Im Kontext von Logistikimmobilien hat er insbesondere in Hafen- und Güterverkehrszentren eine hohe Relevanz für die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Lieferketten.

Dock Leveler

Ein Dock Leveler ist eine mechanische Vorrichtung an Be- und Entladetoren von Logistikimmobilien, die Höhenunterschiede zwischen Lagerboden und Fahrzeugladefläche ausgleicht. Er ermöglicht eine stufenlose und sichere Andienung von Lkw oder Containern, sodass Waren effizient be- und entladen werden können. Dock Leveler sind zentrale Bestandteile moderner Umschlagshallen, da sie Arbeitsprozesse beschleunigen, Unfallrisiken reduzieren und die Flexibilität im Warentransport erhöhen.

FEFO

FEFO (First Expired, First Out) ist ein Lager- und Bestandsverwaltungskonzept, bei dem die Produkte mit dem frühesten Ablauf- oder Mindesthaltbarkeitsdatum zuerst entnommen werden. Dabei kann es vorkommen, dass später eingelagertes Material früher entnommen wird, um Verderb, Qualitätsverlust oder Abfall zu vermeiden. FEFO wird insbesondere in Frischelogistik, Kühlhäusern oder Lagerungen verderblicher Waren eingesetzt, um eine sichere und effiziente Warenrotation zu gewährleisten.

FIFO

FIFO (First In, First Out) ist ein Lager- und Bestandsverwaltungskonzept, bei dem die zuerst eingelagerten Waren auch zuerst entnommen werden. Dieses Verfahren stellt sicher, dass die Reihenfolge der Einlagerung strikt eingehalten wird, unabhängig von Haltbarkeits- oder Ablaufdaten. FIFO wird häufig in Standardlagern, Hochregallagern oder Logistikimmobilien ohne kritische Verderblichkeit eingesetzt, um die kontinuierliche Warenrotation und Bestandskontrolle zu gewährleisten.

Flurförderfahrzeuge

Flurförderfahrzeuge (FFZ) sind fahrbare Geräte, die in Lagern, Logistikzentren oder Produktionsstätten zum Transport, Einlagern und Umschlag von Waren eingesetzt werden. Typische Beispiele sind Gabelstapler, Hubwagen, Schubmaststapler oder Kommissioniergeräte. Sie sind ein zentraler Bestandteil der Intralogistik, da sie die effiziente Bewegung von Paletten, Containern oder Einzelstücken innerhalb von Hallen und zwischen Lagerbereichen ermöglichen.

Freilager

Freilager (Außenlager) sind Außenlagerbereiche, die für die Aufbewahrung von Waren, Materialien oder Gütern ohne Überdachung genutzt werden. Typische gelagerte Güter sind Baustoffe, Container, Palettenware oder Schüttgüter, die witterungsbeständig oder entsprechend geschützt sind. In Logistikimmobilien dienen Freilagerflächen häufig der kosteneffizienten Lagerung von Volumengütern, Zwischenlagerung oder Umschlagstätigkeiten.

Fulfillment

Fulfillment bezeichnet den Prozess der vollständigen Auftragsabwicklung vom Eingang einer Bestellung bis zur Lieferung an den Kunden. Dazu gehören u. a. Lagerhaltung, Kommissionierung, Verpackung, Versand und Retourenmanagement. Im Bereich E-Commerce und Logistikimmobilien ist Fulfillment ein zentraler Bestandteil der Supply Chain, da es die termingerechte und effiziente Erfüllung von Kundenaufträgen sicherstellt.

Fulfillment-Center

Fulfillment-Center sind Logistikimmobilien oder Lagerhallen, die speziell für die vollständige Auftragsabwicklung (Fulfillment) von Kundenbestellungen ausgelegt sind. Sie bündeln Prozesse wie Wareneingang, Lagerung, Kommissionierung, Verpackung, Versand und Retourenmanagement. Fulfillment-Center sind zentrale Bestandteile der E-Commerce- und Handelslogistik, da sie eine schnelle, effiziente und fehlerfreie Erfüllung von Kundenaufträgen ermöglichen.

HIFO

HIFO (Highest In, First Out) ist ein Lager- und Bestandsführungsprinzip, bei dem die zuletzt eingelagerten Waren mit dem höchsten Anschaffungswert zuerst entnommen werden. Es wird insbesondere in der Wertanalyse, Inventur und Kostenrechnung eingesetzt, um Bewertung von Lagerbeständen, Gewinnermittlung und Bilanzierung zu steuern. In der Logistikpraxis beeinflusst HIFO die Lagerverwaltung, Nachschubstrategien und Kostenoptimierung.

IoT

IoT (engl. „Internet of Things“ bzw. „Internet der Dinge“) bezeichnet die Vernetzung von physischen Objekten, Geräten oder Sensoren, sodass sie Daten austauschen, Prozesse steuern und intelligent miteinander interagieren können. Die Kommunikation erfolgt dabei nicht zwingend über das öffentliche Internet, sondern kann auch über geschlossene Netzwerke oder industrielle Kommunikationssysteme stattfinden. In der Logistik und Intralogistik wird IoT eingesetzt, um Transport- und Lagerprozesse zu überwachen, Bestände in Echtzeit zu verfolgen und automatisierte Steuerungen zu ermöglichen, wodurch Effizienz, Transparenz und datenbasierte Entscheidungen verbessert werden.

JiS-Kanban

JiS-Kanban (Just-in-Sequence-Kanban) bezeichnet eine operative Umsetzung des Just-in-Sequence-Prinzips, bei der Lieferungen nicht nur in der benötigten Reihenfolge, sondern auch bedarfsgesteuert über Kanban-Systeme erfolgen. Dabei lösen Kanban-Karten oder -Behälter automatisch Nachschublieferungen aus, sobald ein bestimmter Bedarf in der Produktion oder Montage entsteht. In der Intralogistik und Fertigungslogistik ermöglicht JIS-Kanban so eine Minimierung von Lagerbeständen, hohe Prozesssicherheit und effiziente Materialversorgung in der richtigen Reihenfolge.

Just-in-Sequence (JiS)

Just-in-Sequence (JiS) bezeichnet ein logistisches Lieferprinzip, bei dem Bauteile, Komponenten oder Produkte nicht nur termingerecht (Just-in-Time), sondern zusätzlich in der exakt benötigten Reihenfolge für die nachfolgende Produktion oder Montage bereitgestellt werden. Ziel ist die Minimierung von Lagerbeständen, Verkürzung von Durchlaufzeiten und Optimierung der Produktions- oder Montageprozesse. In der Intralogistik und Logistikimmobilienplanung erfordert JiS präzise Steuerung, automatisierte Systeme und eine enge Abstimmung zwischen Lieferanten, Lagerprozessen und Produktionslinien.

Just-in-Time (JiT)

Just-in-Time (JiT) bezeichnet ein logistisches Liefer- und Produktionsprinzip, bei dem Materialien, Bauteile oder Waren genau zum Zeitpunkt ihres Bedarfs in der Produktion, Montage oder am Lager bereitgestellt werden. Ziel ist die Minimierung von Lagerbeständen, Reduzierung von Durchlaufzeiten und Optimierung der Prozesskosten. Während JiT nur das Timing der Lieferung berücksichtigt, stellt JiS (Just-in-Sequence) zusätzlich sicher, dass die Lieferungen in der exakt benötigten Reihenfolge für die nachfolgende Produktion oder Montage bereitgestellt werden. In der Logistik und Intralogistik erfordert JiT eine präzise Planung, enge Abstimmung mit Lieferanten und hohe Liefertreue.

Konsignationslager

Ein Konsignationslager ist ein Warenlager, das vom Lieferanten beim Kunden oder in dessen unmittelbarer Nähe betrieben wird. Die Waren bleiben bis zur Entnahme oder bis zum Ablauf einer vereinbarten Frist Eigentum des Lieferanten. Erst dann erfolgt der Eigentumsübergang und die Abrechnung. Dieses Modell ermöglicht eine hohe Produktverfügbarkeit und kurze Lieferzeiten, während der Kunde keine Vorfinanzierung leisten muss und der Lieferant weiterhin Verantwortung und Risiko für den Bestand trägt.

Lagerhaltung

Lagerhaltung bezeichnet die planmäßige Aufbewahrung von Waren, Rohstoffen oder Halbfertigprodukten in Lagern oder Logistikzentren über einen bestimmten Zeitraum. Sie dient der Sicherstellung der Versorgung von Produktionsprozessen, der Bedarfsdeckung für Kundenaufträge sowie der Pufferung von Beständen, um Schwankungen in Nachfrage und Lieferzeiten auszugleichen. Die Lagerhaltung umfasst Maßnahmen zur effizienten Einlagerung, Lagerorganisation, Kommissionierung und Entnahme von Gütern.

Lagerlogistik

Lagerlogistik umfasst alle Prozesse zur Organisation, Steuerung und Optimierung der Lagerung von Gütern. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Lieferkette und beeinflusst Bestände, Durchlaufzeiten und Lieferfähigkeit. Effiziente Lagerlogistik reduziert Kosten und erhöht die Versorgungssicherheit.

Last Mile

Die Last Mile („letzte Meile“) bezeichnet die letzte Transportetappe innerhalb einer Lieferkette, auf der Waren vom letzten logistischen Standort – etwa einem Verteilzentrum oder Mikro-Hub – an den Empfänger ausgeliefert werden. Sie bildet den Übergang vom zentralen Warenfluss zur individuellen Zustellung und ist ein fester Bestandteil des Zustellprozesses.

LOFO

LOFO (Lowest In, First Out) ist ein Lagerhaltungsprinzip, bei dem die Bestände mit dem niedrigsten Einstandspreis zuerst ausgelagert werden. Das Verfahren wird in der Praxis nur selten angewendet, da es in der Regel komplexe Bewertungen erfordert und nicht auf alle Warenarten übertragbar ist.

Luftfracht (Cargo)

Luftfracht, auch als Cargo bezeichnet, ist der Transport von Gütern über den Luftweg. Dies umfasst die gewerbsmäßige Beförderung von Waren mit Flugzeugen – entweder in reinen Frachtflugzeugen oder im Frachtraum von Passagiermaschinen. Die Luftfracht ist ein zentraler Bestandteil internationaler Lieferketten und wird vor allem für zeitkritische, hochwertige oder verderbliche Güter eingesetzt. Sie umfasst alle logistischen Prozesse rund um den Versand, Umschlag und Empfang von Waren per Flugzeug, einschließlich Zollabwicklung und Sicherheitskontrollen.

Netzwerkoptimierung

Netzwerkoptimierung bezeichnet die strategische Planung und Verbesserung von Strukturen und Abläufen innerhalb eines logistischen Netzwerks. Ziel ist es, Waren- und Informationsflüsse so zu gestalten, dass Kosten gesenkt, Durchlaufzeiten verkürzt und Servicelevels verbessert werden. Dazu zählen Entscheidungen über die Anzahl und Lage von Standorten, die Wahl von Transportwegen sowie die Steuerung von Beständen und Kapazitäten.

Nutzfläche

Die Nutzfläche umfasst alle Flächen innerhalb einer logistischen Immobilie, die unmittelbar für die Durchführung betrieblicher Prozesse vorgesehen sind. Sie bildet die Grundlage für die funktionale Planung und Bewertung logistischer Kapazitäten. Verkehrs-, Technik- und Nebenflächen sind nicht Bestandteil der Nutzfläche im engeren Sinne. Die Nutzfläche ist ein Bestandteil der Mietfläche, während die Mietfläche je nach Berechnungsmethode auch Flächen enthalten kann, die nicht unmittelbar nutzbar sind (z.B. Wandstärken, technische Schächte, Verkehrsflächen).

Operative Logistik

Operative Logistik umfasst die täglichen Aktivitäten zur Steuerung und Abwicklung von Material- und Warenflüssen. Dazu gehören unter anderem Transportdisposition, Lagerverwaltung, Kommissionierung, Verpackung, Verladung sowie die Bestands- und Auftragsabwicklung. Ziel ist die Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs im Tagesgeschäft.

Palettenlogistik

Palettenlogistik bezeichnet die Organisation, Lagerung, Handhabung und den Transport von Waren auf Paletten innerhalb der Lieferkette. Sie umfasst das Ein- und Auslagern, die Verteilung, den Transport sowie die Verwaltung von Palettenbeständen. Ziel ist es, den Warenfluss effizient zu gestalten, Schäden zu vermeiden und die Rückführung von leeren Paletten zu koordinieren.

Palettenstellplatz

Ein Palettenstellplatz ist ein definierter Bereich innerhalb eines Lagers, auf dem eine einzelne Palette mit Waren abgestellt wird. Er dient der geordneten Lagerung, der effizienten Nutzung von Regal- oder Bodenflächen und ermöglicht eine schnelle Einlagerung, Entnahme sowie Inventur. Die Kennzeichnung und Strukturierung von Palettenstellplätzen unterstützt die Organisation und Nachverfolgbarkeit von Lagerbeständen.

RFID-Tracking

RFID-Tracking bezeichnet die Verfolgung und Identifikation von Objekten mithilfe der Radio-Frequency Identification (RFID). Dabei werden Daten kontaktlos über Funkwellen zwischen einem RFID-Tag und einem Lesegerät übertragen. In der Logistik ermöglicht RFID-Tracking eine automatisierte und präzise Erfassung von Waren, Paletten oder Containern entlang der Lieferkette und sorgt für bessere Bestandskontrolle, Transparenz und Effizienz gegenüber herkömmlichen Verfahren wie Barcodes.

Seefracht

Seefracht bezeichnet den Transport von Gütern über Seewege, meist in Containern, Massengut- oder Stückgutladung. Sie ist ein zentraler Bestandteil globaler Lieferketten und ermöglicht den kosteneffizienten Transport großer Warenmengen zwischen Häfen und Verteilzentren.

Stranded Assets

Stranded Assets sind Immobilien oder andere Vermögenswerte, die aufgrund regulatorischer, technologischer oder marktbezogener Veränderungen erheblich an Wert verlieren oder nicht mehr wirtschaftlich nutzbar sind. In der Logistik betrifft dies vor allem Bestandsimmobilien, die nicht an moderne Anforderungen angepasst werden können, etwa im Hinblick auf Energieeffizienz, Automatisierung oder ESG-Kriterien. Solche Objekte sind für Nutzer und Investoren zunehmend unattraktiv und können ihre Funktion als wettbewerbsfähige Logistikstandorte verlieren.

Supply Chain Visibility

Supply Chain Visibility bezeichnet die Transparenz und Nachverfolgbarkeit von Prozessen, Warenbewegungen und Beständen entlang der gesamten Lieferkette, von Rohstoffen über Produktionsstätten und Lager bis zur Auslieferung an den Endkunden. Technologien wie Internet of Things (IoT) und Cloud-basierte Plattformen ermöglichen dabei eine nahezu lückenlose Überwachung und Analyse.

Umschlaghäufigkeit

Umschlaghäufigkeit ist eine Kennzahl der Lagerwirtschaft und bezeichnet die Anzahl der Warenbewegungen in einem Lager oder Logistikzentrum innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Sie gibt an, wie oft ein Lagerbestand im Verhältnis zum durchschnittlichen Bestand umgesetzt wird. Eine hohe Umschlaghäufigkeit weist auf eine schnelle Warenrotation und effiziente Bestandsführung hin, während eine niedrige Umschlaghäufigkeit auf lange Lagerzeiten und gebundenes Kapital hindeutet. 

Warehouse Control System

Warehouse Control System (WCS) ist eine Softwareebene, die automatisierte Lager- und Fördertechnik direkt ansteuert und überwacht. Während ein Warehouse Management System (WMS) strategische und dispositive Aufgaben wie Bestandsführung oder Auftragssteuerung übernimmt, koordiniert das WCS die operative Umsetzung – etwa die Steuerung von Förderbändern, Regalbediengeräten oder Sortieranlagen. Das WCS fungiert damit als Bindeglied zwischen dem WMS und der physischen Lagertechnik und gewährleistet einen reibungslosen Materialfluss im täglichen Betrieb.

Warehouse Management System

Ein Warehouse Management System (WMS) ist eine Softwarelösung zur Steuerung und Optimierung von Lagerprozessen. Es unterstützt die Verwaltung von Beständen, Ein- und Auslagerungen sowie die Kommissionierung, um Effizienz, Genauigkeit und Transparenz in der Logistik zu erhöhen.

Zentrallager

Ein Zentrallager ist ein zentraler Lagerstandort, von dem aus die Warenversorgung für mehrere Filialen, Produktionsstätten oder Kunden organisiert wird. Es bündelt Bestände, optimiert die Logistikprozesse und reduziert Kosten durch zentrale Steuerung und größere Lagermengen.

Zustelllogistik

Zustelllogistik umfasst alle organisatorischen und operativen Prozesse, die mit der Auslieferung von Waren an den Endempfänger verbunden sind. Sie beinhaltet unter anderem Tourenplanung, Transport, Sendungsverfolgung, Ablieferung sowie gegebenenfalls Rücknahmelogistik. Ein zentraler Bestandteil der Zustelllogistik ist die sogenannte „Last Mile“, also das letzte Teilstück vom Verteilzentrum oder Depot bis zum Empfänger.

Zwischenlager

Ein Zwischenlager ist ein temporärer Lagerort, an dem Waren vorübergehend aufbewahrt werden, bevor sie weitertransportiert oder verteilt werden. Es unterstützt die Effizienz von Lieferketten, indem es Transportwege verkürzt, Bestände steuert und Lieferprozesse koordiniert.

a
3,5-Tonner
40-Fuß-Container
7,5-Tonner
A-Standort
Absatzbezogene Standortfaktoren
Absatzlogistik
Achsmaß
Altlasten (Boden)
Andienung
Andockstelle
ASRS (Automated Storage & Retrieval System)
Ausstattungsstandard
Automatisches Kleinteillager
Automatisiertes Lagersystem
Automatisiertes Shuttle-System
Avis
B-Standort
Batterielager
Baubeschreibung
Bauerwartungsland
Baugenehmigung
Baugrundgutachten
Bauland
Baulast (Baulastverzeichnis)
Bauleitplanung
BauNVO
Baureifes Land
Bebauungsplan
Beleihung
Beschaffungsbezogene Standortfaktoren
Beschaffungslogistik
Bestand
Bestandsimmobilie
Bestandsmanagement
Betonfundament
Betriebskosten
Blocklager
Bodenplatte
Bodenversieglung
Bodenwert
Bonded Warehouse
Brandlast
Brandschutzkonzept
BREEAM
Breitgangregal
Brownfield
Bühnenanlagen
Built-to-suit
Bulkware
Bündelung
C-Standort
City-Logistik-Hub
CO₂-Bilanz
Cold Chain Monitoring
Containerumschlag
Cradle-to-Cradle
Cross-Docking
Datenraum
Deckenlast
DGNB-Zertifikat
Digital Twin
Distributionslager
Distributionslogistik
Distributionszentrum
Dock Leveler
Double-Net-Miete
Drittverwendungsfähigkeit
Due-Diligence
Durchfahrhöhe
Durchlaufregallager
Dynamisches Lager
E-Logistics
Ebenerdiges Tor
Energieeffiziensklasse
Entladezone
Entsorgungslogistik
Erbbaurecht
Erschließungskosten
Erweiterungsfähigkeit
ESFR-Sprinkler
ESG
Euronorm-Paletten
Exposé
FEFO
Fertigungsstraße
FIFO
Fire-Load-Calculation
Flächenbebaubarkeit
Flächenumschlag
Flächenwidmungsplan
Flurförderfahrzeuge
Flurkarte
Flurstück
Flüssiggut
Fördertechnik
Fourth Party Logistics (4PL)
Freight Hub
Freilager
Frischelogistik
Fulfillment
Fulfillment-Center
GE 24/7
Gebäudeklasse
Gefahrgutlager
Gefahrstoffverordnung
Gewerbeflächen
Gewerbegebiet (GE)
Gewerbepark
Gewerbesteuer-Hebesatz
GFZ
GIS-Analyse
Gleisanschluss
Greenfield
Großladungsträger
Grundstücksausnutzung
GRZ
GVZ
Hallenausweisung
Hallenhöhe (UKB)
Harte Standortfaktoren
HIFO
Hochregallager
Hubtisch
Immobilienrendite
Indexierung (Indexmiete)
Industriegebiet (GI)
Industriepark
Innenliegende Rampe
Intralogistik
Investitionskosten
IoT
Jahreslogistikleistung
JiS-Kanban
Joint Venture (JV)
Just-in-Sequence (JiS)
Just-in-Time (JiT)
Kapitalwertmethode
Kombinierter Verkehr (KV)
Kommissionierung
Kompaktlager
Konsignationslager
Kontraktlogistik
Konversionsfläche
Kranbahn
Kühlkette
Kühllager
Kurier-, Express-, Paketdienst (KEP)
KV-Terminal
Ladeeinheit
Lageplan
Lagerhaltung
Lagerlogistik
Last Mile
Lean Logistics
Leerstand
Lichte Höhe
Lieferflexibilität
LIFO
Light Industrial
LOFO
Logistikdienstleister
Logistiker
Logistikimmobilie
Logistiknetzwerkplanung
Löschwasser-Rückhalte-Richtlinie
Luftfracht (Cargo)
Makrolage
Mehr erfahren
Materialflusssimulation
Mehrgeschosslager
Mesoebene
Mezzanine-Fläche
Mietfläche
Mietvertragsdauer
Mietzins
Mikro-Depot
Mikrolage
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Mischgebiet (MI)
Modernisierung
Monitoring
Montagehalle
Multi-Tenant-Facility
Multimodaler Verkehr
Nabe-Speiche-System
Nachhaltigkeitszertifikate
Nachnutzungskonzept
Nebenkosten
Netzersatzanlage
Netzwerkoptimierung
Neubauprojekt
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Nutzungsarten
Nutzungseinheiten pro Tor
Nutzungsgenehmigungen
Objektüberwachung
Operative Logistik
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Palettenstellplatz
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Qualitätsmanagement
Rampenschleuse
Real Estate Investment Trust (REIT)
Regalprüfung
Regionallager
Retourenmanagement
Reverse Logistics
RFID-Tracking
Rohmateriallager
Routenzug
Rückbaukosten
Rückbauverpflichtung
Sale-and-Lease-Back
Sattelzüge
Schmalgangregal
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Schüttgut
Scoring
Screening
Seefracht
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Sicherheitsbeleuchtung
Silolager
Single-Tenant-Facility
Smart Logistics
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Sondervermögen (Immobilienfonds)
Sonstiges Sondergebiet
Sortieranlage
Spedition
Spezialisierte Logistikimmobilien
Sprinter
Sprinterrampe
Standardregal
Standortanalyse
Staplerautomat
Stranded Assets
Stückgut
Supply Chain
Supply Chain Visibility
Taktzeit
Teilbarkeit
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Torabdichtung
Tracking & Tracing
Traffic-Impact-Assessment
Traglast
Tragwerksplanung
Transitterminal
Transportkette
Triple-Net-Miete
TUL-Prozess
Überladebrücke
Umlegungsverfahren
Umschlaghäufigkeit
Umschlagsimmobilie
Umweltauflagen
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Urban Logistics
Value-Added Services
Verkehrsanbindung
Verkehrslärmrichtlinie
Verladerampe
Versicherungswert
Vorhaltefläche
Vorkaufsrecht
Warehouse Control System
Warehouse Management System
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Wärmerückgewinnung
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