Was bedeutet Logistik?
Bestand
Bestand bezeichnet die gesamte Menge an Materialien, Waren oder Gütern, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem Unternehmen oder Lager verfügbar ist. Er umfasst sowohl Rohstoffe, Halbfertigprodukte, Fertigwaren als auch Ersatzteile und Hilfsmittel. Die Bestandsführung dient der Sicherstellung der Versorgung, der Planung von Produktion und Verkauf sowie der Optimierung von Lagerkosten und Lagerkapazitäten.
Die Beschaffungslogistik ist ein Teilbereich der Logistik, der sich mit der planvollen Versorgung eines Unternehmens mit benötigten Materialien, Waren oder Dienstleistungen beschäftigt. Sie umfasst die Auswahl von Lieferanten, die Bestellung, den Transport sowie die Lagerung und Bereitstellung von Gütern, um Produktions- oder Betriebsprozesse effizient und termingerecht sicherzustellen. Ziel der Beschaffungslogistik ist es, Kosten, Lieferzeiten und Bestände zu optimieren und gleichzeitig die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Eine Bestandsimmobilie ist ein bereits errichtetes Gebäude im aktiven Nutzungszustand. Sie unterscheidet sich von Neubauten durch Alter, Ausstattung und gegebenenfalls Modernisierungsbedarf, bietet aber oft eine etablierte Lage und Infrastruktur. Nachträgliche Investitionen können erforderlich sein, um aktuelle Standards, branchenspezifische Anforderungen oder ESG-Kriterien zu erfüllen, deren Konformität bei Neubauten meist einfacher gegeben ist.
Bestandsmanagement bezeichnet die systematische Planung, Steuerung und Kontrolle der vorhandenen Bestände an Materialien, Waren oder Gütern in einem Unternehmen oder Lager. Ziel ist es, Versorgungssicherheit, Kostenoptimierung und effiziente Nutzung der Lagerkapazitäten sicherzustellen. Es umfasst Aufgaben wie Bestandsaufnahme, Lagerhaltung, Nachschubplanung, Inventur sowie Analyse und Optimierung von Bestandskennzahlen.
Brandlast bezeichnet die Menge an Wärmeenergie, die im Brandfall durch brennbare Materialien in einem Gebäude freigesetzt werden kann. Sie wird üblicherweise in Megajoule pro Quadratmeter (MJ/m²) angegeben und ist ein zentraler Parameter für die Brandschutzplanung und Bemessung von Löschsystemen. In Logistikimmobilien ist die Brandlast besonders relevant, da große Hallenflächen mit hohen Lagerbeständen das Risiko und die Intensität eines möglichen Brandes deutlich erhöhen können.
Ein Brownfield bezeichnet ein bereits bebautes Grundstück, das für eine neue Nutzung oder Projektentwicklung wieder erschlossen wird. Im Immobilienkontext handelt es sich dabei häufig um Bestandsflächen ehemaliger Industrie- oder Gewerbenutzung, bei denen Altlasten im Boden oder in der Bausubstanz auftreten können. Vor einer Entwicklung müssen derartige Brachflächen daher auf kontaminationsbedingte Risiken geprüft und gegebenenfalls saniert werden, um Bau- und Nutzungsanforderungen zu erfüllen.
Containerumschlag bezeichnet die Gesamtheit aller Prozesse, bei denen Container zwischen verschiedenen Transportmitteln oder Umschlagpunkten bewegt werden, etwa zwischen Schiff, Bahn und Lkw. Dazu zählen Ent- und Beladung, Zwischenlagerung sowie die Weiterleitung, wodurch der Containerumschlag zu einem zentralen Bestandteil intermodaler Logistikketten wird. Im Kontext von Logistikimmobilien hat er insbesondere in Hafen- und Güterverkehrszentren eine hohe Relevanz für die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Lieferketten.
Ein Dock Leveler ist eine mechanische Vorrichtung an Be- und Entladetoren von Logistikimmobilien, die Höhenunterschiede zwischen Lagerboden und Fahrzeugladefläche ausgleicht. Er ermöglicht eine stufenlose und sichere Andienung von Lkw oder Containern, sodass Waren effizient be- und entladen werden können. Dock Leveler sind zentrale Bestandteile moderner Umschlagshallen, da sie Arbeitsprozesse beschleunigen, Unfallrisiken reduzieren und die Flexibilität im Warentransport erhöhen.
FEFO (First Expired, First Out) ist ein Lager- und Bestandsverwaltungskonzept, bei dem die Produkte mit dem frühesten Ablauf- oder Mindesthaltbarkeitsdatum zuerst entnommen werden. Dabei kann es vorkommen, dass später eingelagertes Material früher entnommen wird, um Verderb, Qualitätsverlust oder Abfall zu vermeiden. FEFO wird insbesondere in Frischelogistik, Kühlhäusern oder Lagerungen verderblicher Waren eingesetzt, um eine sichere und effiziente Warenrotation zu gewährleisten.
FIFO (First In, First Out) ist ein Lager- und Bestandsverwaltungskonzept, bei dem die zuerst eingelagerten Waren auch zuerst entnommen werden. Dieses Verfahren stellt sicher, dass die Reihenfolge der Einlagerung strikt eingehalten wird, unabhängig von Haltbarkeits- oder Ablaufdaten. FIFO wird häufig in Standardlagern, Hochregallagern oder Logistikimmobilien ohne kritische Verderblichkeit eingesetzt, um die kontinuierliche Warenrotation und Bestandskontrolle zu gewährleisten.
Flurförderfahrzeuge (FFZ) sind fahrbare Geräte, die in Lagern, Logistikzentren oder Produktionsstätten zum Transport, Einlagern und Umschlag von Waren eingesetzt werden. Typische Beispiele sind Gabelstapler, Hubwagen, Schubmaststapler oder Kommissioniergeräte. Sie sind ein zentraler Bestandteil der Intralogistik, da sie die effiziente Bewegung von Paletten, Containern oder Einzelstücken innerhalb von Hallen und zwischen Lagerbereichen ermöglichen.
Freilager (Außenlager) sind Außenlagerbereiche, die für die Aufbewahrung von Waren, Materialien oder Gütern ohne Überdachung genutzt werden. Typische gelagerte Güter sind Baustoffe, Container, Palettenware oder Schüttgüter, die witterungsbeständig oder entsprechend geschützt sind. In Logistikimmobilien dienen Freilagerflächen häufig der kosteneffizienten Lagerung von Volumengütern, Zwischenlagerung oder Umschlagstätigkeiten.
Fulfillment bezeichnet den Prozess der vollständigen Auftragsabwicklung vom Eingang einer Bestellung bis zur Lieferung an den Kunden. Dazu gehören u. a. Lagerhaltung, Kommissionierung, Verpackung, Versand und Retourenmanagement. Im Bereich E-Commerce und Logistikimmobilien ist Fulfillment ein zentraler Bestandteil der Supply Chain, da es die termingerechte und effiziente Erfüllung von Kundenaufträgen sicherstellt.
Fulfillment-Center sind Logistikimmobilien oder Lagerhallen, die speziell für die vollständige Auftragsabwicklung (Fulfillment) von Kundenbestellungen ausgelegt sind. Sie bündeln Prozesse wie Wareneingang, Lagerung, Kommissionierung, Verpackung, Versand und Retourenmanagement. Fulfillment-Center sind zentrale Bestandteile der E-Commerce- und Handelslogistik, da sie eine schnelle, effiziente und fehlerfreie Erfüllung von Kundenaufträgen ermöglichen.
HIFO (Highest In, First Out) ist ein Lager- und Bestandsführungsprinzip, bei dem die zuletzt eingelagerten Waren mit dem höchsten Anschaffungswert zuerst entnommen werden. Es wird insbesondere in der Wertanalyse, Inventur und Kostenrechnung eingesetzt, um Bewertung von Lagerbeständen, Gewinnermittlung und Bilanzierung zu steuern. In der Logistikpraxis beeinflusst HIFO die Lagerverwaltung, Nachschubstrategien und Kostenoptimierung.
IoT (engl. „Internet of Things“ bzw. „Internet der Dinge“) bezeichnet die Vernetzung von physischen Objekten, Geräten oder Sensoren, sodass sie Daten austauschen, Prozesse steuern und intelligent miteinander interagieren können. Die Kommunikation erfolgt dabei nicht zwingend über das öffentliche Internet, sondern kann auch über geschlossene Netzwerke oder industrielle Kommunikationssysteme stattfinden. In der Logistik und Intralogistik wird IoT eingesetzt, um Transport- und Lagerprozesse zu überwachen, Bestände in Echtzeit zu verfolgen und automatisierte Steuerungen zu ermöglichen, wodurch Effizienz, Transparenz und datenbasierte Entscheidungen verbessert werden.
JiS-Kanban (Just-in-Sequence-Kanban) bezeichnet eine operative Umsetzung des Just-in-Sequence-Prinzips, bei der Lieferungen nicht nur in der benötigten Reihenfolge, sondern auch bedarfsgesteuert über Kanban-Systeme erfolgen. Dabei lösen Kanban-Karten oder -Behälter automatisch Nachschublieferungen aus, sobald ein bestimmter Bedarf in der Produktion oder Montage entsteht. In der Intralogistik und Fertigungslogistik ermöglicht JIS-Kanban so eine Minimierung von Lagerbeständen, hohe Prozesssicherheit und effiziente Materialversorgung in der richtigen Reihenfolge.
Just-in-Sequence (JiS) bezeichnet ein logistisches Lieferprinzip, bei dem Bauteile, Komponenten oder Produkte nicht nur termingerecht (Just-in-Time), sondern zusätzlich in der exakt benötigten Reihenfolge für die nachfolgende Produktion oder Montage bereitgestellt werden. Ziel ist die Minimierung von Lagerbeständen, Verkürzung von Durchlaufzeiten und Optimierung der Produktions- oder Montageprozesse. In der Intralogistik und Logistikimmobilienplanung erfordert JiS präzise Steuerung, automatisierte Systeme und eine enge Abstimmung zwischen Lieferanten, Lagerprozessen und Produktionslinien.
Just-in-Time (JiT) bezeichnet ein logistisches Liefer- und Produktionsprinzip, bei dem Materialien, Bauteile oder Waren genau zum Zeitpunkt ihres Bedarfs in der Produktion, Montage oder am Lager bereitgestellt werden. Ziel ist die Minimierung von Lagerbeständen, Reduzierung von Durchlaufzeiten und Optimierung der Prozesskosten. Während JiT nur das Timing der Lieferung berücksichtigt, stellt JiS (Just-in-Sequence) zusätzlich sicher, dass die Lieferungen in der exakt benötigten Reihenfolge für die nachfolgende Produktion oder Montage bereitgestellt werden. In der Logistik und Intralogistik erfordert JiT eine präzise Planung, enge Abstimmung mit Lieferanten und hohe Liefertreue.
Ein Konsignationslager ist ein Warenlager, das vom Lieferanten beim Kunden oder in dessen unmittelbarer Nähe betrieben wird. Die Waren bleiben bis zur Entnahme oder bis zum Ablauf einer vereinbarten Frist Eigentum des Lieferanten. Erst dann erfolgt der Eigentumsübergang und die Abrechnung. Dieses Modell ermöglicht eine hohe Produktverfügbarkeit und kurze Lieferzeiten, während der Kunde keine Vorfinanzierung leisten muss und der Lieferant weiterhin Verantwortung und Risiko für den Bestand trägt.
Lagerhaltung bezeichnet die planmäßige Aufbewahrung von Waren, Rohstoffen oder Halbfertigprodukten in Lagern oder Logistikzentren über einen bestimmten Zeitraum. Sie dient der Sicherstellung der Versorgung von Produktionsprozessen, der Bedarfsdeckung für Kundenaufträge sowie der Pufferung von Beständen, um Schwankungen in Nachfrage und Lieferzeiten auszugleichen. Die Lagerhaltung umfasst Maßnahmen zur effizienten Einlagerung, Lagerorganisation, Kommissionierung und Entnahme von Gütern.
Lagerlogistik umfasst alle Prozesse zur Organisation, Steuerung und Optimierung der Lagerung von Gütern. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Lieferkette und beeinflusst Bestände, Durchlaufzeiten und Lieferfähigkeit. Effiziente Lagerlogistik reduziert Kosten und erhöht die Versorgungssicherheit.
Die Last Mile („letzte Meile“) bezeichnet die letzte Transportetappe innerhalb einer Lieferkette, auf der Waren vom letzten logistischen Standort – etwa einem Verteilzentrum oder Mikro-Hub – an den Empfänger ausgeliefert werden. Sie bildet den Übergang vom zentralen Warenfluss zur individuellen Zustellung und ist ein fester Bestandteil des Zustellprozesses.
LOFO (Lowest In, First Out) ist ein Lagerhaltungsprinzip, bei dem die Bestände mit dem niedrigsten Einstandspreis zuerst ausgelagert werden. Das Verfahren wird in der Praxis nur selten angewendet, da es in der Regel komplexe Bewertungen erfordert und nicht auf alle Warenarten übertragbar ist.
Luftfracht, auch als Cargo bezeichnet, ist der Transport von Gütern über den Luftweg. Dies umfasst die gewerbsmäßige Beförderung von Waren mit Flugzeugen – entweder in reinen Frachtflugzeugen oder im Frachtraum von Passagiermaschinen. Die Luftfracht ist ein zentraler Bestandteil internationaler Lieferketten und wird vor allem für zeitkritische, hochwertige oder verderbliche Güter eingesetzt. Sie umfasst alle logistischen Prozesse rund um den Versand, Umschlag und Empfang von Waren per Flugzeug, einschließlich Zollabwicklung und Sicherheitskontrollen.
Netzwerkoptimierung bezeichnet die strategische Planung und Verbesserung von Strukturen und Abläufen innerhalb eines logistischen Netzwerks. Ziel ist es, Waren- und Informationsflüsse so zu gestalten, dass Kosten gesenkt, Durchlaufzeiten verkürzt und Servicelevels verbessert werden. Dazu zählen Entscheidungen über die Anzahl und Lage von Standorten, die Wahl von Transportwegen sowie die Steuerung von Beständen und Kapazitäten.
Die Nutzfläche umfasst alle Flächen innerhalb einer logistischen Immobilie, die unmittelbar für die Durchführung betrieblicher Prozesse vorgesehen sind. Sie bildet die Grundlage für die funktionale Planung und Bewertung logistischer Kapazitäten. Verkehrs-, Technik- und Nebenflächen sind nicht Bestandteil der Nutzfläche im engeren Sinne. Die Nutzfläche ist ein Bestandteil der Mietfläche, während die Mietfläche je nach Berechnungsmethode auch Flächen enthalten kann, die nicht unmittelbar nutzbar sind (z. B. Wandstärken, technische Schächte, Verkehrsflächen).
Operative Logistik umfasst die täglichen Aktivitäten zur Steuerung und Abwicklung von Material- und Warenflüssen. Dazu gehören unter anderem Transportdisposition, Lagerverwaltung, Kommissionierung, Verpackung, Verladung sowie die Bestands- und Auftragsabwicklung. Ziel ist die Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs im Tagesgeschäft.
Palettenlogistik bezeichnet die Organisation, Lagerung, Handhabung und den Transport von Waren auf Paletten innerhalb der Lieferkette. Sie umfasst das Ein- und Auslagern, die Verteilung, den Transport sowie die Verwaltung von Palettenbeständen. Ziel ist es, den Warenfluss effizient zu gestalten, Schäden zu vermeiden und die Rückführung von leeren Paletten zu koordinieren.
Ein Palettenstellplatz ist ein definierter Bereich innerhalb eines Lagers, auf dem eine einzelne Palette mit Waren abgestellt wird. Er dient der geordneten Lagerung, der effizienten Nutzung von Regal- oder Bodenflächen und ermöglicht eine schnelle Einlagerung, Entnahme sowie Inventur. Die Kennzeichnung und Strukturierung von Palettenstellplätzen unterstützt die Organisation und Nachverfolgbarkeit von Lagerbeständen.
RFID-Tracking bezeichnet die Verfolgung und Identifikation von Objekten mithilfe der Radio-Frequency Identification (RFID). Dabei werden Daten kontaktlos über Funkwellen zwischen einem RFID-Tag und einem Lesegerät übertragen. In der Logistik ermöglicht RFID-Tracking eine automatisierte und präzise Erfassung von Waren, Paletten oder Containern entlang der Lieferkette und sorgt für bessere Bestandskontrolle, Transparenz und Effizienz gegenüber herkömmlichen Verfahren wie Barcodes.
Seefracht bezeichnet den Transport von Gütern über Seewege, meist in Containern, Massengut- oder Stückgutladung. Sie ist ein zentraler Bestandteil globaler Lieferketten und ermöglicht den kosteneffizienten Transport großer Warenmengen zwischen Häfen und Verteilzentren.
Stranded Assets sind Immobilien oder andere Vermögenswerte, die aufgrund regulatorischer, technologischer oder marktbezogener Veränderungen erheblich an Wert verlieren oder nicht mehr wirtschaftlich nutzbar sind. In der Logistik betrifft dies vor allem Bestandsimmobilien, die nicht an moderne Anforderungen angepasst werden können, etwa im Hinblick auf Energieeffizienz, Automatisierung oder ESG-Kriterien. Solche Objekte sind für Nutzer und Investoren zunehmend unattraktiv und können ihre Funktion als wettbewerbsfähige Logistikstandorte verlieren.
Supply Chain Visibility bezeichnet die Transparenz und Nachverfolgbarkeit von Prozessen, Warenbewegungen und Beständen entlang der gesamten Lieferkette, von Rohstoffen über Produktionsstätten und Lager bis zur Auslieferung an den Endkunden. Technologien wie Internet of Things (IoT) und Cloud-basierte Plattformen ermöglichen dabei eine nahezu lückenlose Überwachung und Analyse.
Umschlaghäufigkeit ist eine Kennzahl der Lagerwirtschaft und bezeichnet die Anzahl der Warenbewegungen in einem Lager oder Logistikzentrum innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Sie gibt an, wie oft ein Lagerbestand im Verhältnis zum durchschnittlichen Bestand umgesetzt wird. Eine hohe Umschlaghäufigkeit weist auf eine schnelle Warenrotation und effiziente Bestandsführung hin, während eine niedrige Umschlaghäufigkeit auf lange Lagerzeiten und gebundenes Kapital hindeutet.
Warehouse Control System (WCS) ist eine Softwareebene, die automatisierte Lager- und Fördertechnik direkt ansteuert und überwacht. Während ein Warehouse Management System (WMS) strategische und dispositive Aufgaben wie Bestandsführung oder Auftragssteuerung übernimmt, koordiniert das WCS die operative Umsetzung – etwa die Steuerung von Förderbändern, Regalbediengeräten oder Sortieranlagen. Das WCS fungiert damit als Bindeglied zwischen dem WMS und der physischen Lagertechnik und gewährleistet einen reibungslosen Materialfluss im täglichen Betrieb.
Ein Warehouse Management System (WMS) ist eine Softwarelösung zur Steuerung und Optimierung von Lagerprozessen. Es unterstützt die Verwaltung von Beständen, Ein- und Auslagerungen sowie die Kommissionierung, um Effizienz, Genauigkeit und Transparenz in der Logistik zu erhöhen.
Ein Zentrallager ist ein zentraler Lagerstandort, von dem aus die Warenversorgung für mehrere Filialen, Produktionsstätten oder Kunden organisiert wird. Es bündelt Bestände, optimiert die Logistikprozesse und reduziert Kosten durch zentrale Steuerung und größere Lagermengen.
Zustelllogistik umfasst alle organisatorischen und operativen Prozesse, die mit der Auslieferung von Waren an den Endempfänger verbunden sind. Sie beinhaltet unter anderem Tourenplanung, Transport, Sendungsverfolgung, Ablieferung sowie gegebenenfalls Rücknahmelogistik. Ein zentraler Bestandteil der Zustelllogistik ist die sogenannte „Last Mile“, also das letzte Teilstück vom Verteilzentrum oder Depot bis zum Empfänger.
Ein Zwischenlager ist ein temporärer Lagerort, an dem Waren vorübergehend aufbewahrt werden, bevor sie weitertransportiert oder verteilt werden. Es unterstützt die Effizienz von Lieferketten, indem es Transportwege verkürzt, Bestände steuert und Lieferprozesse koordiniert.
- Kundennähe: Wie schnell und einfach sind Zielkunden erreichbar?
- Verkehrsanbindung: Gibt es gute Straßen, Schienen- oder Luftwege für den Vertrieb?
- Infrastruktur: Gibt es geeignete Lager-, Vertriebs- oder Logistikzentren in der Nähe?
- Marktpotenzial: Wie groß ist die Nachfrage im Einzugsgebiet?
- Wettbewerbsdichte: Wie viele Konkurrenten sind bereits in der Region aktiv?
- Image des Standorts: Wie wird der Standort von Kunden wahrgenommen?
- UKD (Unterkante Decke / Unterkante Dachträger): Gibt die Höhe bis zur Unterkante der Dachkonstruktion an.
- UKR (Unterkante Rohr / Haustechnik): Relevant, wenn Installationen wie Lüftung, Sprinklerleitungen oder Leitungen die nutzbare Höhe reduzieren.
- Firsthöhe / Gesamthöhe: Höhe bis zum Dachfirst oder zur Gebäudekante, oft für baurechtliche Angaben oder Brandschutz relevant, aber nicht gleich nutzbare Hallenhöhe.
- Die Bruttoanfangsrendite stellt den Jahresrohertrag (in der Regel die Mieteinnahmen) ins Verhältnis zum Kaufpreis der Immobilie.
- Die Nettoanfangsrendite bezieht zusätzlich Betriebskosten, Bewirtschaftungskosten und nicht umlagefähige Aufwendungen ein und gibt damit ein realistischeres Bild der Rentabilität wieder.
- Kurierdienste übernehmen dabei meist besonders kurzfristige und direkte Zustellungen ohne Umladung.
- Expressdienste hingegen garantieren die Lieferung innerhalb eines genau definierten Zeitrahmens garantieren, häufig bereits am nächsten Tag.
- Paketdienste hingegen konzentrieren sich auf die standardisierte Beförderung kleinerer Sendungen in großen Mengen und mit flächendeckendem Zustellnetz.
- Die BGF umfasst alle Flächen einschließlich Konstruktions- und Funktionsflächen.
- Die NGF berücksichtigt nur die tatsächlich nutzbaren Flächen.
- Die gif-Methode (MF-G) differenziert nochmals zwischen nutzbaren, technischen und Verkehrsflächen und gilt in der gewerblichen Praxis als Standard, da sie eine transparente und vergleichbare Berechnung der Mietfläche ermöglicht.
Der Vorteil liegt in der hohen Flexibilität für die Vermieterseite: Die Flächen lassen sich je nach Nachfrage an mehrere Nutzer gleichzeitig vergeben oder vollständig von einem einzigen Mieter belegen.
- WGK 1: schwach wassergefährdend
- WGK 2: deutlich wassergefährdend
- WGK 3: stark wassergefährdend
