Was bedeutet Logistik?
Bauleitplanung
Die Bauleitplanung bezeichnet das instrumentelle Verfahren der kommunalen Raumordnung und Stadtplanung, mit dem die Nutzung von Grundstücken innerhalb einer Gemeinde geregelt wird. Sie umfasst insbesondere Flächennutzungspläne (allgemeine Planung) und Bebauungspläne (konkrete, rechtsverbindliche Festlegungen), die bestimmen, welche Flächen für Wohn-, Gewerbe-, Industrie- oder Logistiknutzung vorgesehen sind. In der Immobilien- und Logistikentwicklung bildet die Bauleitplanung die rechtliche Grundlage für Standortwahl, Bebauungsdichte, Flächenverteilung und zulässige Nutzungen.
Bauerwartungsland bezeichnet Grundstücke, die noch nicht als Bauland ausgewiesen sind, bei denen jedoch aufgrund der kommunalen Entwicklungsplanung oder absehbarer Bauleitplanung eine künftige Bebaubarkeit wahrscheinlich ist.
Bauland ist eine Fläche, die rechtlich und tatsächlich für eine bauliche Nutzung vorgesehen und geeignet ist. Grundlage hierfür sind insbesondere Bauleitplanung und Bebauungspläne, die Art und Maß der Nutzung festlegen. Im Kontext von Logistikimmobilien bezeichnet Bauland jene Grundstücke, die nach ihrer Widmung für gewerbliche oder industrielle Bauprojekte genutzt werden können.
Ein Gewerbegebiet (GE) ist ein Baugebiet, das in der Bauleitplanung für gewerbliche Nutzungen vorgesehen ist, insbesondere für Betriebe, Lager, Logistik, Handwerk oder Produktion. Die Nutzung darf die Umgebung nicht wesentlich beeinträchtigen - eine Vorgabe, die sich aus der Baunutzungsverordnung (BauNVO, § 8 Abs. 1) ableitet. In der Logistik- und Immobilienentwicklung beeinflusst die Ausweisung als Gewerbegebiet Standortwahl, Flächenausnutzung, Betriebszeiten und zulässige Tätigkeiten.
Hallenausweisung bezeichnet die festgelegte Nutzung von Flächen innerhalb eines Bau- oder Gewerbegebiets für Hallenbauten, beispielsweise für Produktion, Lagerung oder Logistik. Sie wird in der Bauleitplanung oder Bebauungsplanung bestimmt und definiert Größe, Standort, Höhe und Nutzungsmöglichkeiten der Hallen auf einem Grundstück. In der Logistik- und Immobilienentwicklung ist die Hallenausweisung entscheidend für Flächenplanung, Betriebsabläufe, Zufahrten, Andienung und Wirtschaftlichkeitsberechnungen.
- Kundennähe: Wie schnell und einfach sind Zielkunden erreichbar?
- Verkehrsanbindung: Gibt es gute Straßen, Schienen- oder Luftwege für den Vertrieb?
- Infrastruktur: Gibt es geeignete Lager-, Vertriebs- oder Logistikzentren in der Nähe?
- Marktpotenzial: Wie groß ist die Nachfrage im Einzugsgebiet?
- Wettbewerbsdichte: Wie viele Konkurrenten sind bereits in der Region aktiv?
- Image des Standorts: Wie wird der Standort von Kunden wahrgenommen?
- UKD (Unterkante Decke / Unterkante Dachträger): Gibt die Höhe bis zur Unterkante der Dachkonstruktion an.
- UKR (Unterkante Rohr / Haustechnik): Relevant, wenn Installationen wie Lüftung, Sprinklerleitungen oder Leitungen die nutzbare Höhe reduzieren.
- Firsthöhe / Gesamthöhe: Höhe bis zum Dachfirst oder zur Gebäudekante, oft für baurechtliche Angaben oder Brandschutz relevant, aber nicht gleich nutzbare Hallenhöhe.
- Die Bruttoanfangsrendite stellt den Jahresrohertrag (in der Regel die Mieteinnahmen) ins Verhältnis zum Kaufpreis der Immobilie.
- Die Nettoanfangsrendite bezieht zusätzlich Betriebskosten, Bewirtschaftungskosten und nicht umlagefähige Aufwendungen ein und gibt damit ein realistischeres Bild der Rentabilität wieder.
- Kurierdienste übernehmen dabei meist besonders kurzfristige und direkte Zustellungen ohne Umladung.
- Expressdienste hingegen garantieren die Lieferung innerhalb eines genau definierten Zeitrahmens garantieren, häufig bereits am nächsten Tag.
- Paketdienste hingegen konzentrieren sich auf die standardisierte Beförderung kleinerer Sendungen in großen Mengen und mit flächendeckendem Zustellnetz.
- Die BGF umfasst alle Flächen einschließlich Konstruktions- und Funktionsflächen.
- Die NGF berücksichtigt nur die tatsächlich nutzbaren Flächen.
- Die gif-Methode (MF-G) differenziert nochmals zwischen nutzbaren, technischen und Verkehrsflächen und gilt in der gewerblichen Praxis als Standard, da sie eine transparente und vergleichbare Berechnung der Mietfläche ermöglicht.
Der Vorteil liegt in der hohen Flexibilität für die Vermieterseite: Die Flächen lassen sich je nach Nachfrage an mehrere Nutzer gleichzeitig vergeben oder vollständig von einem einzigen Mieter belegen.
- WGK 1: schwach wassergefährdend
- WGK 2: deutlich wassergefährdend
- WGK 3: stark wassergefährdend
