Was bedeutet Logistik?
Baugenehmigung
Eine Baugenehmigung ist die behördliche Erlaubnis zur Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung eines Bauwerks. Sie bestätigt, dass ein Bauvorhaben den geltenden bauordnungsrechtlichen, planungsrechtlichen und technischen Vorschriften entspricht. Im Bereich von Logistikimmobilien stellt die Baugenehmigung einen zentralen Schritt dar, um ein Grundstück von der Planungsphase in die rechtssichere Umsetzung eines Bauprojekts zu überführen.
Ein Bebauungsplan ist ein verbindlicher städtebaulicher Plan, der die zulässige Nutzung, Bauweise, Gebäudehöhe, Grund- und Geschossflächen sowie Abstandsflächen eines Grundstücks festlegt und unter Berücksichtigung der BauNVO erstellt wird. Er bildet im Prozess der Projektentwicklung die Grundlage dafür, ein unbebautes Grundstück rechtlich planbar zu machen und eine Baugenehmigung zu ermöglichen. Auf Basis des Bebauungsplans können anschließend die konkrete Objektplanung und die Umsetzung des Bauvorhabens erfolgen.
Ein Greenfield (grüne Wiese) bezeichnet ein Grundstück oder Gelände, das bislang unbebaut und nicht für gewerbliche oder industrielle Nutzung erschlossen ist. Es wird in der Projektentwicklung genutzt, um neue Gebäude, Produktions- oder Logistikanlagen zu errichten, ohne bestehende Strukturen berücksichtigen zu müssen. Im Gegensatz zu Brownfield-Projekten ermöglicht Greenfield-Entwicklung größtmögliche Planungsspielräume, erfordert aber Erschließungskosten, Baugenehmigungen und infrastrukturelle Maßnahmen.
- Kundennähe: Wie schnell und einfach sind Zielkunden erreichbar?
- Verkehrsanbindung: Gibt es gute Straßen, Schienen- oder Luftwege für den Vertrieb?
- Infrastruktur: Gibt es geeignete Lager-, Vertriebs- oder Logistikzentren in der Nähe?
- Marktpotenzial: Wie groß ist die Nachfrage im Einzugsgebiet?
- Wettbewerbsdichte: Wie viele Konkurrenten sind bereits in der Region aktiv?
- Image des Standorts: Wie wird der Standort von Kunden wahrgenommen?
- UKD (Unterkante Decke / Unterkante Dachträger): Gibt die Höhe bis zur Unterkante der Dachkonstruktion an.
- UKR (Unterkante Rohr / Haustechnik): Relevant, wenn Installationen wie Lüftung, Sprinklerleitungen oder Leitungen die nutzbare Höhe reduzieren.
- Firsthöhe / Gesamthöhe: Höhe bis zum Dachfirst oder zur Gebäudekante, oft für baurechtliche Angaben oder Brandschutz relevant, aber nicht gleich nutzbare Hallenhöhe.
- Die Bruttoanfangsrendite stellt den Jahresrohertrag (in der Regel die Mieteinnahmen) ins Verhältnis zum Kaufpreis der Immobilie.
- Die Nettoanfangsrendite bezieht zusätzlich Betriebskosten, Bewirtschaftungskosten und nicht umlagefähige Aufwendungen ein und gibt damit ein realistischeres Bild der Rentabilität wieder.
- Kurierdienste übernehmen dabei meist besonders kurzfristige und direkte Zustellungen ohne Umladung.
- Expressdienste hingegen garantieren die Lieferung innerhalb eines genau definierten Zeitrahmens garantieren, häufig bereits am nächsten Tag.
- Paketdienste hingegen konzentrieren sich auf die standardisierte Beförderung kleinerer Sendungen in großen Mengen und mit flächendeckendem Zustellnetz.
- Die BGF umfasst alle Flächen einschließlich Konstruktions- und Funktionsflächen.
- Die NGF berücksichtigt nur die tatsächlich nutzbaren Flächen.
- Die gif-Methode (MF-G) differenziert nochmals zwischen nutzbaren, technischen und Verkehrsflächen und gilt in der gewerblichen Praxis als Standard, da sie eine transparente und vergleichbare Berechnung der Mietfläche ermöglicht.
Der Vorteil liegt in der hohen Flexibilität für die Vermieterseite: Die Flächen lassen sich je nach Nachfrage an mehrere Nutzer gleichzeitig vergeben oder vollständig von einem einzigen Mieter belegen.
- WGK 1: schwach wassergefährdend
- WGK 2: deutlich wassergefährdend
- WGK 3: stark wassergefährdend
